Saison 2015/2016

Gelungene Saisonabschlussfeier am Bernsteinsee

Young Grizzlys Knaben zu Gast in Stüde

12.06.2016

Am vergangenen Sonntag ging es für die Mannschaft des amtierenden Norddeutschen Knabenmeisters der Saison 2015/2016 zur Abschlussfeier an den Bernsteinsee in Stüde. Den Betreiber der Anlage hatte der Gewinn der Meisterschaft im Februar so beeindruckt, dass er das Team spontan einlud, in toller Umgebung einen sowohl entspannten als auch sportlichen Tag verbringen zu dürfen. Dafür bedanken sich die Verantwortlichen der Young Grizzlys an dieser Stelle nochmals ganz herzlich!!!

 

Der Spaß begann damit, dass sich die Mädels und Jungs dieses Mal nicht auf dem Eis, sondern auf dem Element Wasser bewegen sollten. Zu Beginn des Vergnügens ging es nämlich auf Wasserskiern über den See. Nachdem der erste Durchgang für fast alle Teilnehmer bereits relativ früh mit einer Landung im Nass beendet war, nahm im Anschluss die Sicherheit auf den zwei ungewohnten Brettern kontinuierlich zu, und so zogen schon bald alle gekonnt Runde um Runde ihre Bahnen.

 

Danach ging es ins Bistro des Hotels zum Mittagessen. Nach einer ausgiebigen Stärkung stand ein weiterer Spaß auf dem Programm: Kartfahren! In der zur Anlage gehörigen Indoor Kartbahn konnten die Young Grizzlys ihr Können unter Beweis stellen und die Reifen der Karts zum Quietschen bringen.

 

Hinterher waren sich alle einig, dass diese Saisonabschlussfeier einen hohen Spaßfaktor hatte und es einfach schön war, dass das Team die sehr erfolgreiche Saison so gemeinsam ausklingen lassen konnte. Auch, dass der Erfolg in der Umgebung derart wahrgenommen und gewürdigt wurde, war für die Kinder eine tolle Erfahrung. Als Zeichen des Dankes wurde den Betreibern ein von allen signiertes Trikot der Young Grizzlys übergeben. (ng)

Knaben der Young Grizzlys sind Norddeutscher Meister 2015/2016!

4:5 n.P. gegen ENH reicht zum Titelgewinn

17.02.2016

Die Griffe des Gegners in die psychologische Zauberkiste halfen nichts und so konnte die U14 der Young Grizzlys bereits nach dem Spiel am vergangenen Sonntag gegen das Team des Eishockeynachwuchses Hannover den Titelgewinn in der Knaben-Niedersachsenliga bejubeln. Den Wolfsburgern fehlte ein Zähler, um die Norddeutsche Meisterschaft bereits vor dem letzten Spieltag perfekt zu machen und mit dem 4:4 (2:2/1:1/1:1) nach 60 Minuten gelang diese Punktlandung. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie schenkten sich die Kontrahenten nichts und es war von vornherein klar, dass die Hannoveraner mit dem Vorsatz angereist waren, den Young Grizzlys mit allen Mitteln die vorzeitige Meisterfreude  verderben zu wollen. Dies gelang ihnen nicht.

 

Im ersten Drittel bot sich zu Beginn ein verdrehtes Bild - Hannover machte das Spiel, aber der EHC schoss die Tore und ging durch Treffer von Daniel Herklotz (6.) und Titan Gräve (11.) mit 2:0 in Führung. Leider gab der Vorsprung wie noch im Hinspiel nicht die notwendige Sicherheit und das Team des ENH sorgte mit etlichen Aktionen für Unruhe vor dem Tor von Goalie Mitja Fiedrich. Belohnt wurde dies kurz vor der Pause durch die Treffer zum 2:2-Ausgleich.

 

Der Mittelabschnitt verlief weitestgehend ereignislos und beide Teams konnten ihre zahlreichen Chancen nicht im Netz des jeweiligen Gegners unterbringen. So dauerte es bis zur 36. Minute, in welcher der ENH tatsächlich vorlegen konnte und zum 2:3 aus Sicht der Young Grizzlys traf. Die Führung währte nur kurz, denn bereits 55 Sekunden später glich David Gorski aus. Zwischenstand 3:3.

 

Im Schlussdrittel behielt wiederum zunächst die Mannschaft aus Hannover die Oberhand und erzielte in der 42. Minute das 3:4. Aber auch hier ließen sich die Wolfsburger nicht aus der Ruhe bringen, so dass erneut David Gorski mit einer schönen Aktion den Spielstand egalisierte. Im weiteren Verlauf wurde es ein wenig hektischer, aber selbst diese Phase des Spiels "meisterte" das Team souverän, so dass sich das Ergebnis bis zum Ablauf der 60 Minuten nicht mehr veränderte. Das Penaltyschießen entschieden die Hannoveraner zwar für sich, für die Young Grizzlys zählte letztlich aber der eine Punkt auf der Habenseite. Das Team ist in der Tabelle der Knaben-Niedersachsenliga uneinholbar vorne und damit verdient Norddeutscher Meister 2015/2016!!

 

Fazit:

Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft zu dieser über die gesamte Saison tollen Leistung! Das Team hat Ausfälle und Spielerabstellungen kompensiert, Rückstände aufgeholt und knappe Spielstände solide behauptet. Die Jungs und Mädels haben gezeigt, was Teamsport bedeutet und sind in den entscheidenden Spielen als verschworene und von den Trainern spielerisch gut aufgestellte Einheit aufgetreten. Dies zeigt auch ein Blick auf die Scorerliste, welche die leistungsmäßige Ausgeglichenheit innerhalb der Mannschaft belegt.

 

Das letzte Spiel in der Meisterrunde findet am 28.02.2016  um 11:30 Uhr in der Eis Arena gegen den Molot EC statt. Auf dieses sollte jetzt noch einmal der Fokus gelegt werden, damit die am selben Tag beim DEL-Spiel gegen die Augsburger Panther stattfindende Meisterfeier umso schöner wird.

 

Es sind alle herzlich eingeladen, dem Team vor Ort zu gratulieren! (ng)

 

Tore:

David Gorski (2), Daniel Herklotz, Titan Gräve

Knaben nach unnötiger Zitterpartie glücklicher Sieger

6:5-Auswärtssieg gegen Molot EC

03.02.2016

"Gut ist der Vorsatz, aber die Erfüllung schwer", sinnierte schon Johann Wolfgang von Goethe. Welchen Vorsatz die U14-Mannschaft der Young Grizzlys für das Auswärtsspiel am vergangenen Samstag gegen den Molot EC gefasst hatte, wird wohl ein Geheimnis bleiben. Sollte es gewesen sein, die Tabellenführung in der Meisterrunde der Knaben-Niedersach-senliga mit einem souveränen Auftritt auszubauen, so ging am Ende die Rechnung zwar auf, dies aber nicht souverän sondern knapp und im zweiten und letzten Drittel unter argen nervlichen Strapazen für die mitgereisten Anhänger. Dank der im ersten Spielabschnitt herausgespielten 3:0-Führung und einiger deutlicher Worte des Trainers in den Schluss-minuten konnte das Ruder nach zwischenzeitlichem Rückstand noch herumgerissen und ein Endergebnis von 6:5 (3:0/1:2/2:3) erzielt werden.

 

Als Tabellenführer reiste man mit dem nötigen Selbstbewusstsein beim erfahrungsgemäß unangenehm zu spielenden Hamburger Gegner an. Die Gastgeber liefen mit der Mindest-antrittsstärke von 10+1 auf, was mitnichten bedeuten sollte, dass sie sich den Wolfsburgern kampflos geschlagen geben wollten. Das erste Drittel verlief zunächst planmäßig und die Young Grizzlys gingen durch Tore von Titan Gräve, Daniel Herklotz und Nicklas Müller mit 3:0 in Führung.

 

Auch im Mittelabschnitt verlief das Spiel aus Sicht der Gäste erst einmal wunschgemäß, jedoch begannen die Hamburger nach ihrem 3:1-Anschlusstreffer, ansehnliches Eishockey zu spielen und den Young Grizzlys damit Probleme zu bereiten. Ein weiteres Tor von Daniel Herklotz zum 4:1 verschaffte zunächst noch einmal ein wenig Sicherheit, bevor Molot der Treffer zum 4:2 zunehmend Auftrieb verlieh.

 

Im Schlussdrittel verlor das Wolfsburger Team komplett den Faden und musste in kurzer Abfolge drei Gegentore hinnehmen, so dass es aus Sicht der Gäste zehn Minuten vor Schluss plötzlich 4:5 stand. Erst David Gorski mit einem beherzten Auftritt in der 56. Minute und dem Ausgleich zum 5:5 beendete den Spuk. Als Kai Klassen knapp zwei Minuten später tatsächlich noch der Siegtreffer gelang, wusste das Team, dass es bei der Partie unterm Stellinger Zeltdach noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen ist und somit die drei Punkte zum Ausbau der Tabellenführung aus Hamburg entführen durfte.

 

Fazit:

Nicht immer läuft alles nach Plan und auch solche Spiele müssen erst einmal gewonnen werden. Am Ende wird das Team aus dieser Erfahrung lernen und für den weiteren Kampf um die Norddeutsche Meisterschaft gestärkt hervor gehen. (ng)

 

Tore:

Daniel Herklotz (2), Nicklas Müller, Titan Gräve, David Gorski, Kai Klassen

 

Liveticker SEV-Manager

U14 übernimmt Tabellenführung im Norden

8:4-Auswärtssieg beim EN Hannover

29.01.2016

Am vergangenen Mittwochabend reiste die Knaben-Mannschaft der Young Grizzlys zum

3. Derby gegen den Eishockeynachwuchs Hannover, dieses Mal ins Eis und Event Center nach Langenhagen. Die Wolfsburger konnten nach den zuletzt gezeigten Leistungen mit Selbstbewusstsein in die Partie gehen, allerdings galt es, den Gegner nicht zu unter-schätzen. Aufgrund der Tabellensituation bestand zudem die Chance, die Tabellenführung vom Lokalrivalen zu übernehmen und so die Karten für den weiteren Verlauf der noch ausstehenden Meisterschaftsspiele in der Hand zu behalten. Am Ende standen die Wolfsburger durch eine wieder einmal starke Mannschaftsleistung als Gewinner fest und besiegten die Hannoveraner mit 8:4 (2:0/3:0/3:4).

 

Von Beginn des Spiels an spiegelte sich die Motivation beider Teams wider, jeweils die Punkte für sich beanspruchen zu wollen und so gab es auf beiden Seiten Möglichkeiten

zum ersten Treffer. Die Wolfsburger nutzten ihre Chancen dabei konsequenter und konnten

in der 9. und 16. Minute durch Tore von Nicklas Müller mit 2:0 in Führung gehen. Mit diesem kleinen Polster ging es zum ersten Pausentee in die Kabine.

 

Im zweiten Drittel nahm das attraktive Zusammenspiel der Young Grizzlys weiter an Fahrt auf und die Mannschaft dominierte die Partie jetzt über weite Strecken. Die Wolfsburger nutzten dabei die im Mittelabschnitt auftretende Schwächephase der Hannoveraner zum Ausbau ihres Vorsprungs auf 5:0 aus. Die Tore erzielten David Gorski (2) und Daniel Herklotz (1); das 4:0 konnte nach einem schönen Konter in Unterzahl erzielt werden. Mit dieser vermeintlich beruhigenden Führung ging es in die letzte Pause.

 

Im Schlussdrittel ließen die Wolfsburger dann zu Beginn die Zügel zu sehr schleifen und dadurch ihren Kontrahenten noch einmal Hoffnung schöpfen. Zunächst gab es in kurzem Abstand zwei Anschlusstore der Gastgeber zum 5:2, so dass Coach Andreas Henkel eine Auszeit nahm, um sein Team letztendlich aus einer offenbar eigenmächtig verlängerten Drittelpause zu holen. Das Timeout zeigte Wirkung, denn durch die Treffer von Daniel Herklotz und Titan Gräve zum 7:2 wurden die Annäherungsversuche der Gastgeber ge-

kontert. Die Hannoveraner rafften sich aber nochmals auf und kämpften sich erneut auf 7:4 heran. In der 52. Minute jedoch setzte Julian Steinke mit seinem Tor den Schlusspunkt und sorgte damit in einem überwiegend fairen Spiel für den verdienten Endstand von 8:4.

 

Fazit:

Erneut ein starker und durch mannschaftliche Geschlossenheit geprägter Auftritt des U14- Teams der Young Grizzlys! Die im Jahr 2016 bisher gezeigten guten Leistungen müssen

nun konstant weiter aufs Eis gebracht werden, um dem Saisonziel Schritt für Schritt näher zu kommen. Bereits am morgigen Samstag um 12.45 Uhr erhalten die Jungs und Mädels

in Hamburg-Stellingen gegen den Molot EC Gelegenheit dazu. (ng)

 

Tore:

Nicklas Müller, Daniel Herklotz, David Gorski (je 2), Titan Gräve, Julian Steinke (je 1)

 

Liveticker SEV-Manager

Knaben behaupten sich auch im zweiten Meisterschaftsspiel

8:2 gegen den HSV in heimischer Eis Arena

19.01.2016

Als das zweite Spiel der Meisterrunde der Knaben-Niedersachsenliga abgepfiffen war, bot sich den ca. 100 Zuschauern ein für diese Begegnung ungewöhnliches Bild auf der Anzeigetafel: Acht Tore für die Hausherren bei zwei Gegentreffern für die Young Freezers. Nachdem die Wolfsburger in Stellingen noch knapp gewonnen hatten, ging dieses Duell mit 8:2 (3:0/3:2/2:0) relativ deutlich an die U14 der Young Grizzlys.

 

Die Elbstädter hatten sich nach eigener Aussage gut auf das Rückspiel vorbereitet und waren fest entschlossen, die vorherige Niederlage wettzumachen. Allerdings reisten sie ersatzgeschwächt an und mussten auf vier Stammspieler verzichten.

 

Das U14 Team der Young Grizzlys begann hoch motiviert. Der erste zählbare Erfolg war nach 17 Sekunden das 1:0 durch David Gorski, welcher den überraschten Gäste-Goalie geschickt überwand. Es folgte ein offener Schlagabtausch, bei welchem sich vor allem der Debütant im orangenen Trikot und Young Grizzly-Goalie Mitja Fiedrich mit tollen Paraden auszeichnete und den Wolfsburger Kasten beim Anrennen der Hamburger sauber hielt. Dies brachte dem Team in der Folge die nötige Sicherheit, um im Spiel nach vorne dominieren zu können. Titan Gräve in der 5. sowie Nicklas Müller in der 6. Minute bauten dabei nach jeweils schönem Zusammenspiel die Führung verdient auf 3:0 zur Pause aus.

 

Das zweite Drittel begann wie der Abschnitt zuvor mit einem frühen Wolfsburger Tor, denn wiederum David Gorski gelang in der 21. Spielminute der Treffer zum 4:0. Allerdings ließen sich die Young Freezers dadurch nicht entmutigen und verkürzten bis zur 30. Minute auf 4:2. Die Gäste nutzten ihre folgende Drangphase dann aber nicht und die Young Grizzlys zeigten letztendlich die größere Entschlossenheit zum Sieg. Bis zum Ende des Mitteldrittels erhöhten Julian Steinke und David Gorski durch zwei weitere Tore auf 6:2.

 

Das Schlussdrittel war von etlichen Strafen geprägt und daher zerfahren. Den Hamburgern fehlten am Ende die Kräfte, um das Ruder noch einmal entscheidend herumreißen zu können, zumal David Gorski durch die Treffer zum 7:2 und 8:2 nach jeweils schöner Vorarbeit durch Fine Raschke dieses Vorhaben schnell unterband.

 

Bei den Wolfsburgern war der Jubel nach dem Abpfiff riesengroß, denn zwei Siege in Folge gegen den HSV konnte man in jüngster Vergangenheit nicht allzu oft verbuchen. Allerdings gab es beim abschließenden Handshake in einer fairen Geste der Young Grizzlys aufmunternde und tröstende Worte für den tief enttäuschten Gegner.

 

Fazit:

Durch die beiden Siege ist ein großer Meilenstein auf dem Weg zur Norddeutschen Meisterschaft gesetzt worden. Allerdings dürften die beiden kommenden Partien gegen den EN Hannover am 27.01. in Langenhagen sowie gegen den Molot EC am 30.01. in Stellingen nicht weniger schwer werden und erfordern daher weiterhin vollste Konzentration. (ng)

 

Tore:

David Gorski (5), Julian Steinke, Titan Gräve, Nicklas Müller (je 1)

Auftakt in die Meisterrunde geglückt

4:3-Auswärtssieg beim HSV

13.01.2016

Der Auftakt in die Meisterrunde ist gelungen! In einem bis zum Schluss spannenden Match entschieden die Knaben der Young Grizzly die Partie gegen den Nachwuchs der Hamburg Freezers im ersten Meisterschaftsspiel der U14-Niedersachsenliga mit 4:3 (2:1/1:1/1:1) für sich. Nachdem man vor kurzem teilweise noch dasselbe Trikot trug, hieß es nun, die zuletzt entstandenen freundschaftlichen Beziehungen für 60 Minuten auf Eis zu legen und wieder für den jeweiligen Verein die Punkte zu erkämpfen.

 

Zunächst schien es, dass die Gastgeber aus Hamburg diese Vorgabe konsequenter umsetzen wollten und so musste Grizzly-Goalie Leon Grothe nach einem Treffer der Freezers schon in der 3. Spielminute das erste Mal hinter sich greifen. Im Gegensatz zu den vorherigen Partien ließ sich das Wolfsburger Team dieses Mal nicht aus der Ruhe bringen und zeigte, dass es sich heute nicht ohne weiteres geschlagen geben würde. Folglich erhöhte die Mannschaft das Tempo sowie den Druck auf das gegnerische Tor und Titan Gräve erzielte nur zwei Minuten später den verdienten 1:1-Ausgleich. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein schnelles Eishockeyspiel, welches durch schöne Kombinationen im Passspiel und faire Zweikämpfe geprägt war. Bereits zur Hälfte des ersten Drittels war der Zug der Young Grizzly zum Hamburger Tor so stark, dass Daniel Herklotz die Chance nutzte und zur 2:1-Führung einnetzte.

 

Zu Beginn des Mitteldrittels knüpften die Mannschaften dort an, wo sie nach den ersten zwanzig Minuten aufgehört hatten: engagierte Spielweise, intensive Duelle und zwei glänzend aufgelegte Goalies, die etliche Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten vereitelten. In der 27. Minute bestraften die Hamburger dann einen Wechselfehler der Young Grizzly und glichen zum 2:2 aus. Wieder ließen sich die Gäste nicht beirren, überstanden eine unnötige Strafe wegen zu vielen Spielern auf dem Eis und gingen in der 31. Minute durch David Gorski erneut in Führung. Mit diesem knappen Vorsprung ging es in die letzte Pause.

 

Das letzte Drittel versprach daher ein heißer Tanz zu werden. Tatsächlich ging es weiter munter die Eisfläche unterm Stellinger Zirkuszelt rauf und runter. Nach einer Strafe gegen den HSV baute Fine Raschke in der 46. Minute im Powerplay mit einem satten Blueliner die Grizzly-Führung auf 4:2 aus. Die Gastgeber versuchten nun mit aller Macht, die drohende Heimniederlage abzuwenden und verkürzten in der 49. Minute mit dem erneuten Anschlusstreffer auf 4:3. Was danach passierte, war nichts für schwache Nerven und sowohl die Hamburger als auch die Wolfsburger nutzten etliche hochkarätige Chancen nicht. Im Mittelpunkt standen dabei die Torwarte, die aber bis zur Schlusssirene keine weiteren Tore zuließen, so dass der Endstand 4:3 für die Knaben der Young Grizzly lautete.

 

Fazit:

Nach langer Durststrecke mal wieder einen Sieg gegen den härtesten Konkurrenten zu holen dürfte Auftrieb und Selbstbewusstsein für die weiteren Begegnungen geben. Allerdings muss jetzt weiter hart und konzentriert gearbeitet werden, denn bereits am nächsten Sonntag steht das Rückspiel in der Eis-Arena an. Es darf vermutet werden, dass die Hamburger wieder alles daran setzen werden, dieses für sich zu entscheiden. (ng)

 

Tore:

Fine Raschke, Daniel Herklotz, David Gorski, Titan Gräve

Zu Jahresbeginn ein Sieg im letzten Ligaspiel

3:8-Auswärtssieg beim Eishockeynachwuchs Hannover

04.01.2016

Von den angenehm temperierten Nebenhallen der SAP-Arena in Mannheim ging es am Sonntag ins zugige Eisstadion am Hannoveraner Pferdeturm. Pünktlich zum letzten Ligaspiel setzte der Winter mit eisigen Temperaturen ein, so dass sich die Begegnung im Allgemeinen sehr kurz beschreiben lässt: es war kalt.

 

Dies zeigte sich bei den Knaben der Young Grizzly zu Spielbeginn auch auf dem glatten Oval: Noch gar nicht richtig im Spiel musste Gäste-Keeper Jan Schönijahn bereits nach 39 Sekunden hinter sich greifen und den Puck aus dem Netz holen, da das Team des Eishockeynachwuchs Hannover seinen Heimvorteil nutzte und das 1:0 erzielte. Der Rückstand währte aber lediglich drei Minuten, denn in der 4. sowie 5. Minute drehten Julian Steinke und Nicklas Müller die Partie mit ihren Toren zum 1:2, in der 11. Minute erhöhte Titan Gräve auf 1:3. Mit dem kurz danach erzielten Anschlusstreffer des ENH ging es mit einem 2:3-Zwischenstand in die Kabinen.

 

Auch im weiteren Spielverlauf blieben die Wolfsburger spielerisch klar überlegen und bauten ihre Führung im zweiten Spielabschnitt durch Treffer von Titan Gräve und Nils Wegner auf 2:5 aus. Im Schlussdrittel sorgten dann Tore von Niklas Müller, Julian Steinke sowie wiederum Titan Gräve bei erneutem Gegentor des ENH für den Endstand von 3:8.

 

Fazit:

Am Ende waren alle froh, unter die warme Dusche zu kommen und sich langsam wieder aufwärmen zu dürfen. Das Ergebnis spiegelt vollumfänglich die Spielanteile zugunsten der Wolfsburger wieder.

 

Die Young Grizzly beenden die Vorrunde der Niedersachsenliga hinter den Kufencracks des Hamburger Sportvereins erneut als Tabellenzweiter. Bereits am kommenden Wochenende startet die Meisterrunde und es kommt in Hamburg-Stellingen bereits zum ersten Spitzenspiel zwischen den Wolfsburgern und den Young Freezers. (ng)

 

Tore:

Titan Gräve (3), Nicklas Müller, Julian Steinke (je 2), Nils Wegner (1)

Young Grizzly beim 3. Robert Müller Gedächtnisturnier in Mannheim erneut erfolgreich

Erst Finalniederlage gegen DEG stoppt U 14

03.01.2016

Die Young Grizzly haben ihr Eishockeyjahr mit der Turnierteilnahme am 3. Robert Müller Gedächtnisturnier beendet und mit der Verteidigung des 2. Platzes aus dem Vorjahr gekrönt. Dabei musste sich das Team erst im Finale der Nachwuchsmannschaft der Düsseldorfer EG geschlagen geben.

 

Die Wolfsburger wurden in Mannheim äußerst tatkräftig von weiteren Spielern aus Norddeutschland unterstützt. So erklärten sich die für den Hamburger Sportverein spielenden Ole Jakob Lembke, Felix Reinecke, Louis-Enrique Hallwachs und Kjell Jürgens sowie die für den REV Bremerhaven startenden Justin Büsing, Dylan Kühnl, Sebastian Linke und Jelle Striegler nach einer Anfrage der Wolfsburger spontan bereit, das orange Trikot überzustreifen und die Young Grizzly verstärken zu wollen. Dafür nochmals ein ganz herzliches Danke-schön! Coach Andreas Henkel hatte daher zunächst die Aufgabe, die Spieler aus den unterschiedlichen Vereinen zu einer schlagkräftigen Truppe zu formen.

 

Insgesamt nahmen dieses Mal zehn Mannschaften aus Deutschland und der Schweiz an dem Turnier in den Nebenhallen der SAP-Arena teil. Die Vorrunde wurde im Zwei-

Gruppenmodus mit jeweils fünf Teams gespielt, pro Spiel waren 2 x 20 Minuten zu bestreiten. Eine gewonnene Halbzeit wurde mit zwei Punkten, ein Unentschieden mit einem Punkt bewertet. In der Addition der Hälften erhielt der dann ermittelte Sieger einen weiteren Zusatzpunkt.

 

Die Young Grizzly starteten nach ihrer Anreise am ersten Turniertag mit dem Spiel gegen die Mannschaft der Ice Hockey Academy, welche unter dem Namen ECE Eisbären Eppelheim startete. Nach furiosem Start und einer 2:0-Führung musste sich das Wolfsburger Team am Ende aber in der Gesamtwertung mit 4:5 geschlagen geben und konnte aufgrund eines Remis in der ersten Halbzeit nur einen Punkt auf der Habenseite verbuchen.

 

Nach einem gemeinsamen Abendessen am Montagabend ging die Mannschaft am Dienstag in den Angriffsmodus über: Es standen drei Spiele auf dem Plan und das erste gegen das Team des Eishockeyleistungszentrums (ELZ) der Jungadler Mannheim versprach dabei nicht das leichteste zu werden. Die erste Hälfte endete nach offenem Schlagabtausch und erheblicher Gegenwehr des ELZ noch 0:0, in der zweiten Halbzeit aber drehten die Young Grizzly richtig auf und entschieden das Spiel nach sehr ansehnlichem Eishockey mit 3:0 für sich. Zu diesem Zeitpunkt war gut erkennbar, dass das Team gemeinsam richtig Spaß hatte und mit voller Motivation bei der Sache war.

 

Die nächste Partie bestritten die Wolfsburger gegen die Wild Wings Future aus Schwenningen. Nach kurzzeitigem 0:1-Rückstand gewann die Mannschaft beide Halbzeiten und konnte beim Endstand von 6:1 die vollen fünf Punkte für diese Begegnung einfahren. Beim Blick auf den Zwischenstand in der Tabelle der Gruppe B konnte somit bei einem Sieg und erneuten fünf Punkten gegen den letzten Gegner der Wanderers aus Germering auf den Gruppensieg spekuliert werden. Und so kam es dann auch: Nachdem sich die Teams der Jungadler und der Ice Hockey Academy in ihrer Partie die Punkte gegenseitig wegnahmen und die Young Grizzly ihr letztes Spiel gegen Germering mit 4:0 gewannen, konnte am Ende des zweiten Tages erfolgreich der Gruppensieg verbucht werden.

Das erste Halbfinale am letzten Turniertag bestritten somit der Tabellenzweite der Gruppe A, Mannheimer ERC, und die Young Grizzly. Dieses Spiel hatte es in sich: Nach einem 0:1-Rückstand zur Halbzeit mobilisierte das Wolfsburger Team alle Kräfte und drehte das Spiel trotz etlicher fragwürdiger Strafzeiten gegen sich in ein 2:1. Nach Abpfiff kannte der Jubel über den erreichten Finaleinzug keine Grenzen.

 

Nach dem zweiten Halbfinale stand mit der bisher in Gruppe A alles beherrschenden Düsseldorfer EG der Finalgegner fest. Es galt also für Coach Andreas Henkel, das Team für das letzte schwere Spiel richtig einzustellen. Und dies gelang ihm sichtlich gut:

 

Denn auch in der letzten Partie konnten die Young Grizzly einen 0:1-Rückstand mit grandiosem Kampfgeist kontern und das Ergebnis zwischenzeitlich in den 2:1-Pausenstand drehen. Dazu kamen weitere gute Einschussmöglichkeiten vor dem DEG-Tor, welche das Team in der spielentscheidenden Phase jedoch nicht in einen Erfolg ummünzen konnte. Als dann zehn Minuten vor Schluss eine doppelte Überzahl nicht genutzt wurde und im Gegenzug die Wolfsburger eine Strafzeit nehmen mussten, erzielten die Düsseldorfer den 2:2-Ausgleich. Danach gewann die DEG die Oberhand und konnte ihre Führung bis zum Abpfiff durch drei weitere Treffer auf 5:2 ausbauen.

 

Auch wenn die Niederlage sicherlich um 2 Tore zu hoch ausfiel und die Enttäuschung über den verpassten ganz großen Coup erst mal groß war, überwog doch schnell die Begeisterung über das mit dem 2. Platz Erreichte. Zudem wurde Young Grizzly-Goalie Lars Finke zum besten Torhüter des Turniers ausgezeichnet.

 

Am Ende des Turniers waren sich alle einig, dass man drei Tage lang richtig viel Spaß hatte, dabei neue Freunde gewinnen konnte und die Liebe zum Eishockey-Sport erneut Kinder vereint hat - ganz unabhängig von der Farbe des Trikots. (ng)

 

Für die Young Grizzly Wolfsburg am Start:

 

Tor: Leon Grothe, Lars Finke

Verteidigung: Jelle Striegler, Sebastian Linke, Fine Raschke, Michael Kelm, Timm Hinz, Kjell Jürgens, Paul Sadowski, Raphael Forster

Sturm: Nicklas Müller, Titan Gräve, Julian Steinke, Felix Reinecke, Ole Jakob Lembke, Louis-Enrique Hallwachs, Nils Wegner, Daniel Herklotz, Justin Büsing, Dylan Kühnl

 

Die kompletten Ergebnisse und Scorer-Listen zum Nachlesen: 3. RMT MERC U-14

 

U14: Sieg und Niederlage zum Abschluss des Jahres

Hannover und Hamburg zu Gast in Wolfsburg

23.12.2015

Zum Abschluss des Eishockeyjahres standen für die Knaben der Young Grizzly nochmals zwei Heimspiele in der Eis Arena an. Am vergangenen Freitag wurde das Niedersachsenderby gegen den Eishockeynachwuchs Hannover gespielt, am Sonntag folgte ein weiterer Nordvergleich gegen die U14 der Freezers aus Hamburg. Es waren zwei Spiele, die unterschiedlicher nicht verlaufen konnten.

 

Gegen Hannover konnte das Team nach langer Zeit mal wieder in Bestbesetzung antreten. Vom Gegner konnte man dies nicht behaupten. Erneut vermisste man in den Reihen der Hannoveraner etliche Gesichter, die zu einem packenden Derby hätten beitragen können. So aber entwickelte sich ein einseitiges und leider auch nicht sehr ansehnliches Spiel, welches die Grizzlys am Ende mit 14:1 deutlich für sich entschieden. Bei entsprechender Chancenverwertung hätte die Torausbeute dabei weitaus höher ausfallen müssen.

 

Für das zweite Spiel des Wochenendes gegen die Freezers war klar, dass das Auslassen von Torchancen wie im Freitagsspiel gegen den Tabellenführer von der Elbe gnadenlos bestraft werden würde. Erschwerend kam hinzu, dass die erste Verteidigungsreihe um Michael Kelm und Fine Raschke aufgrund anderweitiger Einsätze fehlte. Und so war es dann auch: Trotz guten Starts und zahlreicher schön herausgespielter Einschussmöglichkeiten wollte das kleine schwarze Spielgerät nicht den Weg über die Torlinie des Gegners finden. Die Hamburger hingegen nutzten auf der anderen Seite ihre Gelegenheiten eiskalt und so ging es nach dem ersten Drittel mit einem 0:2-Rückstand in die Pause.

 

Auch im Mittelabschnitt setzten die Teams die Partie temporeich fort und es entwickelte sich ein spannendes Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften. Nach zwei weiteren Gegentreffern zum 0:4 schien das Spiel allerdings bereits zur Hälfte der Zeit entschieden. Doch in der 34. Spielminute konnte Young Grizzly Nicklas Müller bei eigener Unterzahl durch einen Nachschuss auf 1:4 verkürzen. Als Julian Steinke zwei Minuten später ein Rückhandtor zum 2:4 gelang, keimte nochmals Hoffnung auf. Leider gelang es dem Team dann bei einer folgenden Überzahl aber nicht, daraus Kapital zu schlagen und dem Gegner noch weiter auf die Pelle zu rücken. Vielmehr musste man einen Shorthander der Hamburger zum 2:5 hinnehmen.

 

Im letzten Drittel fehlte die letzte Entschlossenheit, das Spiel doch noch drehen zu wollen. Folglich erzielten die Gäste die Treffer zum 2:6 und 2:7. Eine von Coach Andreas Henkel genommene Auszeit bewirkte zumindest noch die Anschlusstore von Titan Gräve und Nils Wegner zum 4:7, bevor die Hamburger drei Minuten vor Schluss den Endstand von 4:8 herstellten und sich somit die Vorrunden-Meisterschaft in der Knaben-Niedersachsenliga vorzeitig sichern konnten.

 

Fazit:

Schlechtes Spiel gegen Hannover und trotzdem hoch gewonnen. Gutes Spiel gegen Hamburg, was leider aufgrund mangelnder Chancenverwertung und fehlender Kaltschnäuzigkeit verloren ging.

 

Das letzte Spiel der Vorrunde findet am 03.01.2016 am Pferdeturm gegen den Eishockeynachwuchs Hannover statt. Zum Abschluss des Jahres bleibt aber bereits festzuhalten, dass wie bereits in den vergangenen Spielzeiten lediglich die Begegnungen gegen den HSV eine echte Herausforderung darstellen. In der ab Januar anstehenden Meisterrunde haben die Young Grizzly erneut die Chance, ihre Bilanz gegen die Elbstädter aufzubessern. (ng)

 

Tore:

David Gorski (5), Nils Wegner (3), Nicklas Müller, Titan Gräve, Julian Steinke (je 2), Kai Klassen, Fine Raschke, Daniel Herklotz, Michael Kelm (je 1)

Advent, Advent.. Knaben beschenken sich selbst

2:8- Auswärtssieg gegen Molot EC

01.12.2015

Am ersten Advent machten sich die U 14-Grizzlys auf den Weg zum Knaben-Team des Molot EC in die Hamburger Volksbank-Arena. Auch hier sollten drei Punkte eingefahren und keine vorweihnachtlichen Geschenke verteilt werden. Erneut trat die Wolfsburger Mannschaft nur mit einer Stärke von 11+2 an und tat es damit ihrem Hamburger Kontrahenten gleich. Coach Andreas Henkel musste also seine Reihen aufgrund verschiedenster Ausfälle wieder durcheinander würfeln und neu zusammen stellen. Lediglich bei den Torwarten bestand auch dieses Mal die Qual der Wahl und so durften die Goalies Dennis Krull und Lars Finke ihr Können beim 2:8-Auswärtssieg (0:3; 1:4; 1:1) unter Beweis stellen.

 

Mittlerweile im bunten Wechsel der Belegschaft erprobt, bewiesen die Young Grizzly die Fähigkeit, sich schnell aufeinander einstellen zu können und durch druckvolles Spiel nach vorne dem Gegner Probleme bereiten zu wollen. In der Folge fiel das 0:1 in Unterzahl durch einen Konter von Titan Gräve in der 3. Spielminute. Danach entwickelte sich ein schnelles Match mit Torchancen auf beiden Seiten und etlichen Paraden der Goalies. Erst in der 18. Minute wurde das unermüdliche Anrennen der Wolfsburger auf das Tor des Gastgebers belohnt und Nicklas Müller netzte zur 0:2-Führung ein. Nach einer Strafe gegen Molot stellte David Gorski zwei Sekunden vor der Drittel-Sirene im Powerplay dann den 0:3-Pausenstand her.

 

Auch das zweite Drittel verlief zunächst fast bis zur Hälfte torlos und wiederum Torwart Dennis Krull sicherte den Tore-Vorsprung, bevor er beim Gegentreffer zum 1:3 in der 29. Spielminute machtlos war. Auf der anderen Seite erwachten die Grizzlys endlich aus ihrem Pausenschlaf und besannen sich auf den Ausbau ihrer Führung. So erhöhten David Gorski und Titan Gräve mit jeweils zwei Treffern zum Zwischenstand von 1:7 nach dem Mittelabschnitt.

 

Im Schlussdrittel wollte man sich nicht mehr wirklich gegenseitig ärgern und so trennten sich die Teams gerecht mit einem 1:1-Unentschieden. David Gorski erhöhte dabei drei Minuten vor dem Ende auf 1:8 und fast im Gegenzug musste auch der bereits nach der Hälfte des Spiels eingewechselte Lars Finke einmal hinter sich greifen.

 

Fazit:

Es folgt eine dreiwöchige Pause vor den beiden schweren Spielen kurz vor Weihnachten - dem Niedersachsen-Derby gegen den EN Hannover und dem wichtigen Duell gegen den Tabellenführer der Freezers aus Hamburg. Es bleibt zu hoffen, dass das U 14-Team der Young Grizzly dann auch mal wieder mit voller Besetzung antreten kann. (ng)

 

Tore:

David Gorski (4), Titan Gräve (3), Nicklas Müller (1)

Grizzlys entscheiden Treffen der Rumpfmannschaften für sich

19:3-Heimsieg gegen die Hamburg Crocodiles

24.11.2015

Da waren's nur noch 11+2… Ausfälle durch kurzfristige Spielerabstellungen für die Schüler-Bundesligamannschaft, die Berufung der Grizzly-Damen Fine Raschke und Cara Wedel zur U 15-Auswahlmaßnahme sowie das Verbüßen einer Sperre zwangen Trainer Andreas Henkel zum kompletten Umbau seiner Mannschaft für das Heimspiel gegen die Crocodiles aus Hamburg.

 

Unterstützung erhielt das Team in der Verteidigung durch Marlon Meyer, welcher als Hochspieler aus der Kleinschülermannschaft nominiert wurde und sein Debüt gleich mit einem Assist krönte. Zudem absolvierte David Gorski sein erstes Spiel für die Knaben in dieser Saison und konnte durch seinen Torriecher und acht erzielten Treffern die Wolfsburger entsprechend deutlich verstärken. Auch der Gast von der Elbe reiste nur dezimiert und in minimaler Antrittsstärke an.

 

Die Grizzlys ließen sich von der neuen Zusammensetzung der Reihen nicht aus dem Konzept bringen und spulten ihr Programm auch ohne das fehlende Stammpersonal konzentriert ab. Dabei eröffnete Paul Sadowski den Torreigen bereits in der 2. Minute. Der Interims-Kapitän und sein Team sorgten innerhalb der 60 Minuten mit durchaus sehenswerten Spielzügen und zudem etlichen ausgelassenen Torchancen für insgesamt weitere 19 Tore auf dem Habenkonto, denen 3 Gegentore auf Seiten der Crocos gegenüber standen (5:0; 9:2; 5:1).

 

Fazit:

Auch der Ausfall etlicher Spielerinnen und Spieler konnte die Tormaschine der U 14-Grizzlys nicht stoppen. Die Wolfsburger ziehen so als alleiniger Verfolger der Hamburg Freezers ihre Kreise in der Knaben-Niedersachsenliga und dürfen diesen positiven Trend am kommenden Wochenende bei der anstehenden Auswärts-Partie gegen den EC Molot gerne weiter bekräftigen. (ng)

 

Tore:

David Gorski (8), Titan Gräve (4), Nils Wegner (3), Nikita Kähm (2), Paul Sadowski, Dustin Schild (je 1)

KIDS ON ICE Hockey Day motiviert U 14 zum Tore schießen

Siege gegen Rostock und Bremerhaven

11.11.2015

Während am vergangenen Samstag in der heimischen Eis-Arena mit großem Zuspruch der KIDS ON ICE Hockey Day stattfand, hatte sich die Knabenmannschaft der Young Grizzly bereits am Tag zuvor zum Auswärtsspiel beim Rostocker EC an die Ostsee aufgemacht. Um das Event in Wolfsburg wenigstens aus der Ferne zu unterstützen, zeigte das Team, dass Eishockey spielen Spaß macht und konnte die Heimreise daher mit 24 geschossenen Toren im Gepäck antreten. Der Torflut in Rostock folgte am Tag darauf ein Heimsieg gegen den REV Bremerhaven. Das Spiel endete 10:2.

 

To make a long story short … wird der Spielverlauf in Rostock schnell erzählt: aufopferungsvoll kämpfende Rostocker versuchten bis zum Schluss, den Grizzlys das Leben so schwer wie möglich zu machen, waren dabei aber nur begrenzt erfolgreich. Die Wolfsburger nutzten ihre Torchancen und so stand es nach 60 Spielminuten 0:24.

 

Am Sonntag gegen die Pinguine aus Bremerhaven setzte es zu Beginn der Partie deutlich mehr Gegenwehr, so dass das erste Drittel längere Zeit ausgeglichen verlief. Nach einer Strafe gegen die Gäste erzielte Julian Steinke im Powerplay in der 15. Minute die Führung, bevor Nils Wegner kurz vor der Pause auf 2:0 erhöhen konnte.

 

Der Mittelabschnitt verlief dann schon eher nach den Vorstellungen von Trainer Andreas Henkel und Nils Wegner (2) sowie Julian Steinke  bauten den Vorsprung durch ihre Tore zunächst auf 5:0 aus, bevor die Bremerhavener zum 5:1 verkürzen konnten. Erneute Treffer von Nils Wegner und Dustin Schild bei einem weiteren Gegentor durch die Pinguine ließen den Pausenstand von 7:2 auf der Anzeigetafel erscheinen.

 

Im Schlussabschnitt konnten wiederum Nils Wegner und Julian Steinke sowie Nicklas Müller mit ihren Toren den Endstand zum 10:2 herstellen. Das letzte Drittel war dabei von zahlreichen Strafen gegen beide Teams geprägt, welche auf Seiten der Grizzlys bei diesem Ergebnis völlig unnötig genommen wurden.

 

Fazit:

Zwei Spiele, zwei Siege und 34:2 Tore auf dem Habenkonto sind die Bilanz dieses Wochenendes und bescheren damit wieder Tabellenplatz 2 in der Niedersachsenliga.

Es gibt dabei weiterhin deutlich Luft nach oben bei der Vermeidung von nicht notwendigen Strafzeiten. Die Mannschaft sollte sich in manchen Phasen eher auf ihre spielerische Stärke konzentrieren.(ng)

 

Tore:

Nils Wegner (8), Nicklas Müller, Daniel Herklotz, Julian Steinke (je 5), Dustin Schild, Danil Konjuchow, Titan Gräve (je 3), Kai Klassen (2)

Knaben-Mannschaft auf den Spuren der Profis

6:1- Heimsieg gegen Molot EC

03.11.2015

 

Am vergangenen Sonntag begrüßten die U 14-Grizzlys die Knaben-Mannschaft des Molot EC als Gast in der Wolfsburger Eisarena. Nachdem bereits die letzten beiden Spiele gegen Hamburger Teams bestritten werden mussten, rechnete man sich nach der in der Woche zuvor kassierten 4:7- Auswärtsniederlage gegen den Hamburger SV bei diesem Spiel gute Chancen aus, gegen den aktuellen Tabellenzweiten gewinnen zu können. Für den war es nämlich das dritte Spiel in drei Tagen und so wollten sich die Wolfsburger ihre vermeintlich größeren Kraftreserven zunutze machen. Zudem motivierte der zwei Tage zuvor erzielte und lang ersehnte 6:2-Heimsieg der Profis die Kids zusätzlich.

 

Die Grizzlys waren aber trotz aller guten Vorsätze auch dieses Mal nicht von Beginn an hellwach. Hatte man doch bereits im Stellinger Zirkuszelt gegen den HSV im ersten Drittel einen frühen Rückstand hinnehmen müssen und so das Spiel früh aus der Hand gegeben, so hieß es auch am Sonntag nach einem sehenswerten Konter in der 3. Spielminute schnell 0:1 für den Gegner. Vom Rückstand irritiert musste sich das Team neu ordnen und so kam außer einem Lattentreffer von Julian Steinke lediglich der Ausgleichstreffer zum 1:1-Pausenstand durch Daniel Herklotz in der 18. Minute zustande.

 

Das zweite Drittel war durch Kampf auf beiden Seiten geprägt, wobei die 2:1-Führung durch Nicklas Müller in der 23. Minute den Grizzlys mehr Sicherheit gab. Durch etliche Strafzeiten machte sich die Mannschaft das Leben aber selbst unnötig schwer und der Spielfluss wurde dadurch immer wieder unterbrochen.

 

Im letzten Spielabschnitt nutzten die Gastgeber ab der 49. Spielminute ein 5-minütiges Überzahlspiel, um durch Daniel Herklotz auf 3:1 zu erhöhen. Danach war der zähe Widerstand der Gäste gebrochen und der 6:1-Endstand wurde durch weitere Treffer von Julian Steinke, Raphael Forster und Fine Raschke hergestellt. (ng)

 

Fazit:

Nach der Niederlage gegen den Tabellenführer war dieser Sieg wichtig, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren. Am nächsten Wochenende sollten die Spiele gegen den Rostocker EC und den REV Bremerhaven ebenfalls konzentriert angegangen und damit die Chance genutzt werden, den Angriff auf Tabellenplatz 2 zu starten.

 

Tore:

Daniel Herklotz (2), Nicklas Müller, Julian Steinke, Fine Raschke, Raphael Forster (je 1)

Young Grizzly Knaben weiterhin als Torfabrik unterwegs

1:18-Auswärtssieg gegen die Hamburg Crocodiles

12.10.2015

Zum dritten Saisonspiel ging es am Samstag zu den Crocos ins Eisland nach Hamburg-Farmsen. Bereits um 3.30 Uhr in der Früh starteten die Busse mit 11+2 Wolfsburgern, um letztendlich pünktlich um 7.00 Uhr zum Anbully auf dem Eis stehen zu können. Auch wenn die Uhrzeit den Morgenmuffeln unter den Kids eher nicht entgegenkam, so ließen diese es sich zumindest nicht anmerken und die EHC-U 14 legte erneut einen geglückten Auftritt hin.

 

In der Verteidigung mussten die Wolfsburger auf Fine Raschke und Michael Kelm verzichten, welche beim Spiel der U16-Schüler in Bad Nauheim unterstützen durften. Das Fehlen der beiden ließ sich die Mannschaft aber nicht anmerken und suchte ihr Glück von Beginn an in der Offensive. Das Zusammenspiel der einzelnen Sturmreihen funktionierte gut und so stand es im ersten Drittel nach 10 Minuten bereits 0:6. Das einzige Gegentor kassierten die Young Grizzly in Unterzahl bevor kurz vor der Pause der Zwischenstand zum 1:7 erzielt wurde.

 

Im zweiten Drittel schaltete man einen Gang zurück und der Gegner verteidigte mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln. Allerdings führten weitere vier Tore der EHC-Cracks zum 1:11-Drittelstand. Im letzten Spielabschnitt kam die Torfabrik wieder in Gang und sieben sehenswerte Treffer bescherten den Endstand zum 1:18. Auffällig war, dass sich wieder etliche Spieler in die Torschützenliste eintragen durften.

 

Fazit:

Nach drei Partien haben die Young Grizzly das Punkte- und Torekonto gut gefüllt. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die nächste Begegnung gegen den HSV anders verlaufen und kein Spaziergang werden dürfte. Es gilt also, bis dahin alle Kräfte zu mobilisieren, um dann die Tabellenführung verteidigen zu können. (ng)

 

Tore:

Titan Gräve (5), Danil Konjuchow, Nils Wegner (je 3), Daniel Herklotz, Julian Steinke (je 2), Nicklas Müller, Rocco Starkowski, Dustin Schild (je 1)

 

U 14 mit Saisonauftakt nach Maß

Maximale Ausbeute von 6 Punkten und 35:4 Toren aus zwei Spielen

05.10.2015

Neue Saison, neue Mannschaft und die Frage, was die U 14-Knaben der Grizzlys in der Niedersachsenliga erwartet, standen am Anfang des vergangenen Wochenendes. Ein tadelloser Auftakt mit vielen sehenswerten Toren und reichlich Spaß waren als Ergebnis der Auftritte gegen den REV Bremerhaven und den Rostocker EC zu verzeichnen.

 

Am 02.10.2015 hatte die eishockeyfreie Zeit endlich ein Ende und zu Beginn der neuen Saison führte der Weg in die Eisarena nach Bremerhaven. Das Spiel begann um 20.00 Uhr und man trat in Bestbesetzung an. Eh die Wolfsburger sich versahen, stand es allerdings nach 37 Sekunden 1:0 für die Gastgeber. Nach zunächst einigen Abstimmungsproblemen und nicht geordnetem Passspiel besannen sich die Jungs und Mädels aber auf ihre Stärken und ließen schnell drei schöne Tore folgen. Mit einem 1:3 verabschiedete man sich somit in die erste Pause.

 

Im zweiten sowie im letzten Drittel folgten jeweils sechs Tore, allerdings musste die Mannschaft auch zwei weitere Gegentreffer hinnehmen. Der Endstand nach 60 Minuten lautete daher 3:15. Die Mannschaft konnte somit die Heimfahrt kurz vor Mitternacht durch den dichten Nebel gut gelaunt und entspannt antreten.

 

Am Sonntag stand bereits die nächste Partie auf dem Spielplan. Die Kufencracks des Rostocker EC - Aufsteiger aus der Landesliga - hatten die lange Reise von der Ostsee angetreten, um in Wolfsburg bei strahlendem Sonnenschein in der Eisarena empfangen zu werden. Spielbeginn war um 11.30 Uhr.

 

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Ein in allen Belangen überlegener EHC fand schnell ins Spiel und hatte erneut große Lust Tore zu schießen, so dass die Führung nach 20 Minuten 5:0 betrug. Im zweiten Drittel fielen die Treffer dann fast im Minutentakt und der Zwischenstand nach 40 Minuten lautete 15:0. Im letzen Drittel entschloss man sich, wieder einen Gang zurückzuschalten und im Gegenzug auch ein Ehrentor der Gäste zuzulassen. Endstand nach dem letzten Drittel: 20:1.

 

Fazit:

Die Ergebnisse der beiden Spiele klingen ähnlich und lassen damit auch eine vergleichbare Leistung vermuten. Im Freitagsspiel gefiel die Mannschaft durch konstant gut spielende drei Reihen, probierte ihr Passspiel aus und hatte damit Erfolg. Beim Sonntagsspiel hingegen schlichen sich zwischenzeitlich etliche kleine Fehler im Zusammenspiel ein, die es noch abzustellen gilt.

 

Der Ausblick für die nun laufende Saison darf in der Gesamtheit aber sehr positiv erfolgen. Erkennbar ist, dass in der Mannschaft viel Potential steckt. (ng)

 

Tore:

Julian Steinke (6), Daniel Herklotz (5), Nicklas Müller, Nils Wegner (je 4), Nikita Kähm, Titan Gräve (je 3), Dustin Schild, Paul Sadowski, Rafael Forster (je 2), Cara Wedel, Fine Raschke, Timm Hinz, Rocco Starkowski (je 1)

Saison 2014/15

Knaben beenden die Saison mit einem Sieg

2:10-Auswärtssieg am Pferdeturm sichert Platz 3 in der Meisterrunde

01.04.2015

 

Das letzte Spiel der Saison 2014/2015 versprach noch mal ein schweres zu werden - sowie für die mitgereisten Eltern eine Belastungsprobe in Sachen Kälte. Zur gewohnt frühen Pferdeturmzeit um 7.30 Uhr galt es für die Wolfburger U 14-

Mannschaft, einen letzten Sieg einzufahren, um wenigstens Platz drei in der Meisterrunde behaupten zu können. Dabei mussten kurzfristig erneut sechs Spieler ersetzt werden.

 

Die Young Grizzlys ließen aber trotzdem gleich von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, dass die drei Punkte aus Hannover entführt werden sollten. Steven Raabe (3) sowie Jason Ristok untermauerten diese Ambitionen mit ihren Treffern zum Pausenstand von 0:4.

 

Der Mittelabschnitt verlief zunächst torlos bis Kevin Salzer auf Seiten des Eishockeynachwuchses Hannover in der 24. Minute den Anschlusstreffer zum 1:4 erzielen konnte. Die Wolfsburger beantworteten dies knapp zwei Minuten später durch Nils Wegner, der die Führung zum 1:5 ausbaute. Nach weiteren zwei Toren durch Steven Raabe gingen die Mannschaften mit dem Zwischen-ergebnis von 1:7 zum letzten Pausentee in die Kabinen.

 

Im Schlussdrittel kam erneut der ENH zum ersten Treffer nach der Unter-brechung und Felix Siglreithmaier verkürzte auf 2:7. Keine 30 Sekunden später aber konnte Nikita Kähm den Tore-Vorsprung wieder ausbauen und ließ die Young Grizzlys auf 2:8 davonziehen. In der letzten Spielminute sorgten Michael Kelm sowie erneut Steven Raabe mit weiteren Einschlägen im Kasten der Hannoveraner für den verdienten 2:10-Endstand.

Fazit:

Die Saison geht damit nach einer sehr gut gespielten Vorrunde und einigen Tiefs - auch aufgrund vermehrter personeller Ausfälle - in der Meisterrunde zufrieden-stellend zu Ende. Höhepunkt war sicherlich der Verlauf des Turniers in Mannheim und der dort erreichte 2. Platz.

 

Der abschließende Dank geht an die Spieler des 2001er Jahrgangs Steven Raabe, Jason Ristok, Fynn Schierbaum, Viktor Persson und Ruwen Schumann, welche maßgeblich am Erfolg beteiligt waren und ab der nächsten Saison die Schüler-Bundesligamannschaft der Young Grizzlys verstärken werden sowie natürlich an die gesamte Mannschaft für tolle Spiele und packende Momente! Zudem ein herzliches Dankeschön an alle Trainer, Betreuer und Eltern, ohne deren tatkräftige Unterstützung das zeitintensive Hobby der Kinder nicht realisierbar wäre! (ng)

Zum Saisonabschluss ein Derby

Nach drei Niederlagen in Folge wird ein letzter Sieg angepeilt

19.03.2015

 

Im Gegensatz zu den Profis, deren Saison nach zuletzt grandiosen Leistungen offensichtlich erst loszugehen scheint, beenden die Knaben der Young Grizzlys am kommenden Samstag ihre Saison mit einem Spiel gegen den Eishockey-nachwuchs Hannover.

 

Nach zwei Niederlagen am vorvergangenen Wochenende gegen den REV Bremerhaven in der heimischen Eis-Arena (0:4) sowie gegen die Young Freezers aus Hamburg im Zirkuszelt in Stellingen (1:7) heißt es nun also alle noch vorhandenen Kräfte zu bündeln, um die bisher tadellose Bilanz gegen den Konkurrenten aus der Landeshauptstadt aufrecht zu erhalten. Im letzten Spiel können die zuletzt personell stark dezimierten Grizzlys dabei wieder aus dem Vollen schöpfen.

 

Es ist zu erwarten, dass das Team aus Hannover zumindest in der kommenden Partie ebenfalls in Bestbesetzung auflaufen und es sich nicht nehmen lassen wird, die vorherigen empfindlichen Niederlagen vergessen zu machen. Man darf also gespannt sein, wie das Derby am Pferdeturm ausgehen und welche Mannschaft  vor der verdienten Sommerpause die Oberhand behalten wird.

 

Ein ausführlicher Spielbericht folgt. Bis dahin heißt es:

 

Kämpfen Grizzlys!

(ng)

Young Grizzlys Knaben verspielen gute Ausgangsposition

2:7-Heimniederlage gegen EC Molot

28.02.2015

"Eishockey ist eine Mannschaftssportart, die mit fünf Feldspielern und einem Torwart auf einer etwa 60 m langen und 30 m breiten Eisfläche gespielt wird. Ziel des Spiels ist es, das Spielgerät, den Puck, ein kleine Hartgummischeibe, in das gegnerische Tor zu befördern" (Quelle: Wikipedia).

 

Im Umkehrschluss ist es wahrscheinlich, dass diejenige Mannschaft gewinnen wird, welche das Ziel dieses Spiels am konsequentesten verfolgt. Und das waren am vergangenen Spieltag nicht die Cracks des EHC. Die 2:7-Niederlage (0:3/1:3/1:1) gegen die Gäste von der Elbe war somit die logische Folge.

 

Die Partie begann um 07.30 Uhr in der heimischen Eisarena und mit den Ergebnissen aus dem Wochenende zuvor durfte die Mannschaft selbstbewusst aufs Eis gehen. Allerdings musste Trainer Andreas Henkel schon früh, nämlich bereits ab der 2. Spielminute, seine Reihen aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls von Fynn Schierbaum (Gute Besserung!) umformen. Die deswegen entstehende Unordnung im Spielsystem nutzten die Gäste aus Hamburg und kamen zu etlichen guten Einschussmöglichkeiten, welche die umsichtigen EHC-Verteidigungsreihen zunächst noch entschärfen konnten. In der 8. Spiel-minute war es dann soweit und wieder einmal Michael Bartuli beförderte den Puck mit einem sehenswerten Lupfer in den Kasten der Gastgeber. Die Young Grizzlys konnten sich danach zwar einige Torchancen erarbeiten, scheiterten am Ende aber durchgängig am glänzend aufgelegten Hamburger Goalie. Die Strafe für die nicht effektive Chancenverwertung erfolgte in der 16. und 20. Minute in Form von weiteren Toren durch Michael Bartuli und Lukas Schneider. So stand es zur ersten Pause 0:3.

 

Auch im zweiten Drittel fanden die Wolfsburger in keinster Weise zu ihrem Spiel und konnten selbst eine doppelte Überzahl zu Beginn des Spielabschnitts nicht für sich nutzen. Die Hamburger ließen sich davon nicht irritieren und wiederum Michael Bartuli erhöhte in der 28. Minute auf 0:4 bevor Luke Külbel knapp 50 Sekunden später das 0:5 erzielte. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer zum 1:5 durch EHC-Stürmer Nicklas Müller war schön herausgespielt, allerdings nur für die Statistik bedeutsam. Kurz vor der Pausensirene konnte Benoit Aubin die Führung der Gäste auf 1:6 ausbauen.

 

Das letzte Drittel verlief relativ ereignislos und nach weiterer Ergebniskosmetik durch den Treffer zum 2:6 von Dustin Schneider setzte Michael Bartuli mit seinem Tor in der 48. Spielminute den Schlusspunkt zum 2:7.

 

Fazit: Kompliment an die Gäste, die dem heimischen EHC ihr Konterspiel aufdrückten und damit erfolgreich waren. Die Young Grizzlys müssen sich bis zur nächsten Begegnung auf das eingangs erwähnte Ziel des Spiels konzentrieren. (ng)
 

U14 nach 9-Punkte-Wochenende und 33 Toren auf gutem Weg

11:2 gegen Hannover / 11:5 gegen Bremerhaven / 11:4 gegen Molot

20.02.-22.02.2015

Drei Spiele an einem Wochenende - dieses Pensum absolvieren im Normalfall nicht einmal die Profis. Die Young Grizzlys Knaben aber ließen sich hiervon nicht abschrecken und untermauerten mit drei Siegen, dass sie in der Meisterrunde zurück in der Spur sind. Dabei steigerte die Mannschaft das Tempo und verbesserte ihr Zusammenspiel von Tag zu Tag. Am Ende konnte eine ausgepowerte aber glückliche EHC-Mannschaft neun Punkte auf der Habenseite und somit den Sprung auf Platz 2 in der Meisterrunde verbuchen.

 

EHC - ENH 11:2 (5:1/2:0/4:1)

Das Mammut-Wochenende startete mit der Partie am Freitag und der bisher ungeliebten Anstoßzeit am Abend gegen den Eishockeynachwuchs Hannover. Das Spiel begann wie die vorherigen gegen diesen Gegner mit einem schnellen Tor in der 1. Spielminute durch Fynn Schierbaum. Der selbe Spieler erhöhte nach zwölf Minuten auf 2:0 und nach zwischenzeitlichem Anschluss zum 2:1 durften sich in die Liste der Torschützen im ersten Drittel drei weitere Young Grizzlys (Steven Raabe, Viktor Persson, Titan Gräve) zum Pausenstand von 5:1 eintragen.

 

Im zweiten Drittel kamen die Gäste aus Hannover wacher aus der Kabine, so dass der Mittelabschnitt lange Zeit ausgeglichen und mit etlichen Chancen auf beiden Seiten verlief. Dass die Partie in dieser Phase torlos blieb, war vor allem den Torhütern zu verdanken, welche mit starken Paraden ihre Kästen sauber hielten. Erst weitere Tore in der 37. Spielminute durch Nicklas Müller und 10 Sekunden später durch Kai Klassen stellten den Zwischenstand von 7:1 zur zweiten Pause her.

 

Auch im Schlussdrittel baute der EHC erst nach der Hälfte des Spielabschnitts den gewohnten Druck auf und erhöhte mit weiteren Treffern zum Endstand von 11:2. Erwähnenswert sind die ersten Saisontore von Verteidiger Paul Sadowski und dem zuvor Langzeitverletzten Dustin Schneider. Herzlichen Glückwunsch!

 

Tore:

Fynn Schierbaum, Steven Raabe (je 2)

Dustin Schneider, Paul Sadowski, Viktor Persson, Kai Klassen, Nicklas Müller, Titan Gräve, Daniel Herklotz (je 1)

 

REV - EHC 5:11 (2:4/3:3/0:4)

Gerade mal zwölf Stunden später war Treffen für das Spiel gegen die Pinguine in Bremerhaven angesetzt. Nach einer kurzen Nacht galt es also, erneut die nötige Konzentration zu finden und den Schwung aus dem Abend zuvor mitzunehmen.

Dies gelang zunächst auch eindrucksvoll und so konnten die Young Grizzlys bis zur 7. Minute durch drei Tore von Steven Raabe (2) und Daniel Herklotz in Führung gehen. Der Bremerhavener Trainer sah sich daher veranlasst, zunächst eine Auszeit zu nehmen und seine Mannschaft neu einzuschwören. Die Wirkung zeigte sich dadurch, dass die Gastgeber in der 9. Minute auf 1:3 verkürzen konnten. Allerdings antworteten die Young Grizzlys in Person von Steven Raabe 30 Sekunden später mit dem Tor zum 1:4. Kurz vor dem Pausentee erzielte der REV dann wiederum den Anschlusstreffer zum 2:4.

 

Im zweiten Drittel verloren die Wolfsburger ein wenig ihre Spielstruktur, kassierten unnötige und fragwürdige Strafen und mussten sich daher mit einem Drittel-Ergebnis von 3:3 begnügen. Glücklicherweise war auf Seiten des EHC auf die erste Reihe Verlass, deren Spieler alle drei Treffer beisteuerten. Pausenstand daher 5:7.

 

Im Schlussabschnitt lief der Puck wieder geordneter durch die Reihen der Gäste, wobei die Hausherren zunächst deutlich mehr Spielanteile hatten und dadurch einige hochkarätige Torchancen herausspielen konnten. Genau in dieser Drangphase erhöhte Viktor Persson auf 5:8 und brachte die Grizzlys mit diesem Treffer auf die Siegerstraße. Steven Raabe (2) und Fynn Schierbaum stellten kurz vor Schluss den 5:11-Endstand her.

 

Tore:

Steven Raabe (7), Fynn Schierbaum (2), Daniel Herklotz, Viktor Persson (je 1)

 

Molot EC - EHC 4:11 (1:2/3:5/0:4)

Am Sonntag warteten zum Abschluss des Wochenendprogrammes die Knaben des Molot EC in der Hamburger Volksbank Arena. Hier hatten die Young Grizzlys noch eine Rechnung aus dem letzten Spiel offen und gingen daher hoch motiviert in diese Partie.

 

Schnell sollte sich zeigen, dass die mit Kleinschülern aufgefüllte Mannschaft der Gastgeber aber nicht gewillt war, die zu vergebenden Punkte wehrlos herzuschenken und so entwickelte sich im Verlauf der Partie ein sehenswerter Schlagabtausch. Nach zahlreichen Chancen auf beiden Seiten hatten die Wolfsburger das glücklichere Händchen und Fynn Schierbaum traf in der 13. Minute zum 0:1. Der Ausgleich zum 1:1 fiel nur eine Minute später und Michael Bartuli bestrafte eine Unachtsamkeit der Hintermannschaft des EHC. Steven Raabe aber nutzte kurz darauf seine Chance im Powerplay und erhöhte auf 1:2. Mit diesem knappen Vorsprung ging es in die Drittelpause.

 

Im Verlauf des zweiten Drittels ging es zunächst erneut hin und her:

21. Minute 1:3 , 23. Minute 2:3, 26. Minute 2:4, 31. Minute 3:4, 32. Minute 3:5, 34. Minute 4:5, 35. Minute 4:6, 39. Minute 4:7.

Auch wenn hier drei Gegentore kassiert wurden, waren die Gäste ab diesem Spielabschnitt hellwach und entdeckten ihre Möglichkeiten im Pass- und Kombinationsspiel. Zudem zeigten sich die Grizzlys bissig und fighteten um jeden Puck, was den Widerstand der Hamburger nach und nach schwächte und am Ende des Drittels die Wolfsburger daher auch spielerisch klar die Oberhand gewonnen hatten.

 

Die letzten 20 Minuten spielte die Gästemannschaft souverän zu Ende, konnte noch vier weitere Treffer im Gehäuse des Hamburger Goalies versenken und bescherte mit einer nun durchweg konzentrierten Verteidigungsleistung ihrem Torwart zumindest im Schlussabschnitt einen Shutout. Endstand 4:11.

 

Tore:

Steven Raabe, Fynn Schierbaum (je 4), Daniel Herklotz, Nicklas Müller, Kai Klassen (je 1)

 

Fazit: 9 Punkte und 33 geschossene Tore lassen zur "Halbzeit" der Meisterrunde für die verbleibenden vier Spiele optimistisch in die Zukunft schauen.(ng)

Fine Raschke scored für Deutschlands U13 Eishockey-Nationalteam

Young Grizzly war Assistenzkapitänin beim Turniersieg gegen die Schweiz

Am 14.02. fand ein Eishockeyturnier für U13 Mädchen in Reinach AG/Schweiz statt.

Leider musste das Nationalteam aus Österreich absagen, sodass das Kräftemessen nur zwischen den erstmals angetretenen U13-Nationalmannschaften aus Deutschland und der Schweiz (3 Teams) stattfand.

 

Mit dabei als einzige Spielerin aus Niedersachsen die 12-jährige Fine Raschke von den Young Grizzlys. Die etatmäßige Verteidigerin wurde auf der für sie eher ungewohnten Position als Center eingesetzt, was sich später als Glücksfall für das Team und für sie herausstellen sollte.

 

Der Turniermodus hieß: Jeder gegen jeden mit 2 x 15 Minuten/ Spielpaarung, wobei jede "Halbzeit" eigenständig gewertet wurde.

 

Gänsehaut bekamen nicht nur die Spielerinnen, sondern auch die mitgereisten Eltern, als zur Eröffnung des Turniers die deutsche Nationalhymne-nur für ihre Kinder- ertönte. Für Fine war es ein ergreifender Moment, das erste Mal das deutsche Nationaltrikot zu tragen, welches auch gleich noch mit dem "A" komplettiert wurde. Aus Fines Sicht perfektioniert wurde der Moment, weil sie zufällig die Nummer 13 trug, also die Nummer ihres EHC Lieblingsspielers Vincenz Mayer.

 

Spiel 1 hieß GER - SUI (Team schwarz)

Die Mädchen von Trainer Robert Geml legten fulminant los. Die mit Recht als Ausnahmespielerinnen titulierten Zwillinge Lilli und Luisa Welcke aus Heilbronn schossen Deutschland zum 3:0-Sieg. Auch in Spiel 2 erzielten die Beiden drei der vier Tore (Endstand: 4:0). Das vierte Tor erzielte Fine, die sich im Mitteldrittel die Scheibe schnappte, allen davon fuhr und in gekonnter Stürmermanier der Schweizer Torhüterin den Puck zwischen die Schoner schoss. Stolz riss sie die Arme nach oben und ließ sich von ihren Mitspielerinnen abklatschen.

 

Nach der Mittagspause ging Spiel 3 gegen SUI (Team rot) mit 0:1 verloren. Was allerdings die einzige Niederlage des Turniers bleiben sollte. In Spiel 4 mussten unsere Mädchen einem 0-1 hinterherrennen, erzielten aber ein spätes 1:1. Nach einer Auszeit setzte Coach Geml seine besten Akteure ein - mit dabei: die Wolfsburgerin Fine. Diesmal als Verteidigerin eingesetzt. Nach Bulligewinn wurde ihr die Scheibe zugespielt und mit einem platzierten Schuss von der blauen Linie netzte sie zum 2:1 Endstand ein. Welch ein Einstand im Nationalteam!

 

In Spiel 5 gewannt Team Germany gegen Schweiz Team weiß glücklich mit 1:0. Und auch in Spiel 6 erwiesen sich die Eidgenossinnen als harter Brocken. Und auch hier musste Geml eine Auszeit nehmen. Fine diesmal neben den Heilbronnerinnen als Außenstürmerin spielend passte zu ihrer Verteidigerin, die die Scheibe vor das Tor brachte und Welcke eine Sekunde vor der Sirene einschob!

 

Mit 5 Siegen und einer Niederlage gewann das deutsche Team das Turnier! Respekt! In der Deutschen Torschützenliste des Turniers erscheinen nur die zwei Namen Welcke und Raschke! Respekt wurde auch Fine zugesprochen, die stets viel Präsenz und Talent auf dem Eis zeigte.

Young Grizzlys Knaben im Auf- und Ab-Modus

16:0-Sieg gegen Hannover / 1:6-Niederlage gegen Hamburg Freezers

01.02.2015/ 06.02.2015

Gegensätzlicher hätten zwei Partien innerhalb einer Woche nicht verlaufen können. Während die U 14 beim 16:0-Sieg (6:0/5:0/5:0) gegen die Mannschaft des unerwartet schwachen Eishockeynachwuchses aus Hannover noch deutlich ihre Überlegenheit demonstrieren konnte, wurden ihr im ersten Spiel der Meisterrunde beim 1:6 (0:4/1:2/0:0) gegen die Freezers aus Hamburg ihre Grenzen aufgezeigt.

 

Nach durch ein abgesagtes Ligaspiel vierwöchiger Spielpause konnten die Young Grizzlys Knaben am ersten Februar-Wochenende endlich mal wieder unter Wettkampfbedingungen starten. Im letzten Spiel der Vorrunde, welches für die Tabellensituation keinerlei Bedeutung mehr haben sollte, reiste der ENH mit 18 Spielern plus Torwart an. Die Young Grizzlys traten krankheitsbedingt stark ersatzgeschwächt an und konnten dagegen nur 12 gesunde Feldspieler aufs Eis schicken. Man war also gespannt, wie sich dieses Kräfteverhältnis über die gesamte Spielzeit bemerkbar machen würde.

 

Die Young Grizzlys aber ließen sich von der zahlenmäßigen Überlegenheit des Gegners herzlich wenig beeindrucken, gingen bereits in der 2. Minute in Führung und erhöhten bis zur ersten Pause auf 6:0.

 

Auch im zweiten Drittel zogen die Wolfsburger ihr Spiel weiter nach Belieben auf und überforderten damit die Hannoveraner zusehends. Weitere 5 Tore später hieß es daher zur nächsten Unterbrechung 11:0.

 

Das Schlussdrittel war nicht viel spektakulärer und so übten die Young Grizzlys zumindest ihr Zusammenspiel und gewannen am Ende auch diesen Abschnitt mit 5:0. Der Versuch des Hannoveraner Trainers, den eigenen Goalie in den letzten 2 Minuten vom Eis zu nehmen, um mit 6 Feldspielern wenigstens noch ein Tor erzielen zu können, half ebenfalls nicht wirklich weiter und letztendlich stand auf der Anzeigentafel ein hochverdientes 16:0.

 

Tore: Steven Raabe (7), Nicklas Müller (3), Fynn Schierbaum, Kai Klassen (je 2), Daniel Herklotz, Titan Gräve (je 1)

 

Zum Abschluss der Vorrunde blieb daher folgendes Zwischenfazit zu ziehen: Tabellenplatz zwei hinter dem letztjährigen Meister der Hamburg Freezers mit 30 Punkten und einer Tordifferenz von +89.

 

Damit hat sich die Mannschaft eine gute Ausgangsposition für die anstehende Meisterrunde geschaffen, in welcher es gilt, die guten Leistungen aus der Vorrunde zu bestätigen.

 

Fünf Tage später musste man - erneut in der heimischen Eis-Arena - dann leider feststellen, dass man sich für die Ergebnisse aus der Vorrunde wie gewohnt nichts mehr kaufen kann. Nach den Erfahrungen aus den Ligaspielen war man vor der Stärke der Hamburg Freezers gewarnt. Allerdings ist es nicht hilfreich, vor lauter Respekt das Eishockey spielen zu vergessen.

 

Die Gäste aus Hamburg reisten Freitagabend in Bestbesetzung und wie immer hochmotiviert an. Wo diese von Beginn des Spiels an hellwach und im Zusammenspiel umsichtig agierten, hatten sich die Young Grizzlys die ersten fünf Minuten der Partie eine gedankliche Total-Auszeit genommen und dem Gegner beim Herausspielen und Erzielen der ersten 3 Tore höflich zugeschaut. Nach einem weiteren Tor kurz vor Ende des ersten Drittels stand es zur Pause 0:4. Auf Seiten der Grizzlys konnte sich lediglich Goalie Leon Grothe auszeichnen, welcher durch etliche Glanzparaden einen noch höheren Rückstand verhinderte.

 

Das Mitteldrittel begannen die Wolfsburger zwar konzentrierter, konnten sich dadurch zumindest zu Beginn aus der Dauerumklammerung der Hamburger befreien und Stürmer Daniel Herklotz erzielte nach einem sehenswerten Angriff in der 23. Minute den Anschlusstreffer zum 1:4. In der Folge gab es aber weiterhin nicht genügend Entlastungsangriffe, so dass sich die Gäste erneut im Drittel des EHC festsetzen und in der Konsequenz ihre Führung zum 1:5 ausbauen konnten. Zudem verpasste Fynn Schierbaum den weiteren Anschluss der Gastgeber, da er den Goalie der Hamburger nach einem schönen Alleingang nicht überwinden konnte. Kurz vor Ende bestraften die Freezers dies und erhöhten in der 37. Minute auf 1:6. Dabei war es auch im zweiten Drittel den Goalies (ab der 30. Minute Lars Finke) zu verdanken, dass das Ergebnis nicht torreicher zugunsten der Gäste ausfiel.

 

Das letzte Drittel verlief torlos und fand leider kurz vor Schluss seinen unrühmlichen Höhepunkt in einer 5 + 20-Spieldauerstrafe gegen einen Hamburger Spieler nach einem Foul mit Verletzungsfolge an Fynn Schierbaum.

 

Fazit: Kopf hoch Young Grizzlys, Mund abwischen und weiter konzentriert und motiviert arbeiten.(ng)

Unnötige Niederlage an der Elbe

Knaben verlieren Rückspiel bei Molot EC mit 3:5

04.01.2015

Mit einer überraschenden Niederlage in der Hamburger Volksbank-Arena ist die U 14 der Young Grizzlys in das neue Jahr gestartet. Die Mannschaft fand im Spiel gegen den Molot EC nie zu eigentlicher Stärke, hatte der gewohnt harten Spielweise des Gegners nichts entgegenzusetzen und konnte so zu keinem Zeitpunkt der Partie überzeugen. Nach 60 gespielten Minuten stand es daher 3:5 (0:2/1:1/2:2).

 

Das erste Drittel startete bereits nach 20 Sekunden mit der ersten Überzahl für die Wolfsburger, aus welcher die Mannschaft aber kein Kapital schlagen konnte. Es überwog wohl die Verwirrung um die defekte Anzeigetafel, welche über die gesamte Länge des Spiels nicht in die Lage versetzt werden konnte, die Strafzeiten einzublenden. Besser machte es auf der Gegenseite der Hamburger Lukas Schneider, der völlig ungestört die Gelegenheit erhielt, von der blauen Linie zum 0:1 abzuziehen. Eine Minute später ließ es sich derselbe Spieler bei Powerplay Molot nicht nehmen, nach einem Alleingang auf 0:2 zu erhöhen.

 

Der Mittelabschnitt begann ebenfalls mit Verwunderung über die Uhr, die plötzlich komplett stehen geblieben war. Davon unabhängig blieb das erwartete Aufbäumen des vorher favorisierten EHC leider aus. Vielmehr bauten die Gastgeber weiter Druck auf und hatten so in der 25. Minute die Möglichkeit, durch einen Penalty auf 0:3 zu erhöhen. Michael Bartuli scheiterte hier aber am Wolfsburger Goalie Leon Grothe. Erst 10 Minuten später nutzte die Hamburger Nr. 8 eine seiner zahlreichen Chancen und schob zum 0:3 ein. Darauf folgte eine kurze Drangphase der Young Grizzlys, welche in der 36. Minute den Anschluss zum 1:3 durch Kapitän Nicklas Müller erzielen konnten.

 

Wie gewonnen so zerronnen – so begann das letzte Drittel und Molot zog in der 45. Minute durch ein weiteres Tor von Lukas Schneider auf 1:4 davon. Es folgten zwar noch Anschlusstore durch Fynn Schierbaum und Titan Gräve, welche aber vier Minuten vor Ende durch das abschließende 3:5 durch Michael Bartuli ihren Wert verloren.

 

Fazit:

Nach einem Höhenflug – Turnier in Mannheim – folgt die unsanfte Landung im Liga-Alltag. Die Young Grizzlys haben durch ein nicht dem eigentlichen Leistungsvermögen entsprechendes Auftreten eine unnötige Niederlage gegen eine weitere Hamburger Mannschaft hinnehmen müssen. Es bleibt zu hoffen, dass nur die noch vorhandene Neujahrsmüdigkeit dafür verantwortlich war.

 

Die nun anstehende Spielpause und Regeneration wird durch die Trainer verstärkt genutzt werden, die vorhandenen Schwächen abzustellen und die Kinder für das nächste Spiel gegen die SG Timmendorf/Hamburg Musketeers zu motivieren. (ng)

U 14 erreicht 2. Platz beim Robert Müller Gedächtnisturnier in Mannheim

Turniererfolg bestätigt bisherige Leistung

Glückliche Young Grizzlys nach Turnierende Glückliche Young Grizzlys nach Turnierende

28./29.12.2014

Die Knaben der Young Grizzly Adams haben das Jahr 2014 mit einem eindrucksvollen Auftritt beim Einladungsturnier in Mannheim beendet.

Am letzten Sonntag und Montag durfte die Mannschaft nochmals ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen und gutes Eishockey spielen. Dieses Mal ging es in die Nebenhallen der SAP-Arena, um dort auf sechs weitere deutsche U 14-Mannschaften zu treffen.

 

Ziel der Reise war, sich nach der bisher erfolgreichen Saison in der Niedersachsenliga auch mal mit Teams aus anderen Bundesländern messen zu können, außerdem viel Spaß zu haben und neue Eindrücke zu sammeln. Dabei haben Lukas Kleineidam von den Icefighters Salzgitter, Brian Westerkamp vom EN Hannover sowie Lukas Martinez, Luca Day und Christian Eifert vom Mannheimer ERC den EHC als Gastspieler unterstützt. Herzlichen Dank dafür!

 

Das Turnier wurde im Modus jeder gegen jeden ausgetragen, so dass pro Mannschaft sechs Spiele mit jeweils 2 x 20 Minuten zu bestreiten waren. Eine gewonnene Halbzeit wurde mit zwei Punkten, ein Unentschieden mit einem Punkt bewertet. In der Addition der Hälften erhielt der dann ermittelte Sieger noch einen Zusatzpunkt.

 

Für die Young Grizzlys ging es am Sonntag um 14.00 Uhr mit dem Spiel gegen die Mannschaft der Roten Teufel aus Bad Nauheim los. Der etwas zaghafte Start in den Wettbewerb ließ die erste Halbzeit mit 2:3 verloren gehen. Nachdem Trainer Roland Flöss den Mädels und Jungs in der Pause dann deutlich gemacht hatte, dass sie sich keineswegs verstecken müssten, wurde das Spiel gedreht und die zweiten 20 Minuten gingen mit 3:1 an den EHC.

 

Im zweiten Spiel wartete der Gastgeber des Mannheimer ERC auf die Wolfsburger. Die Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch und es entwickelte sich ein hochklassiges Eishockeyspiel, welches in der Gesamtwertung mit 6:5 (3:3/3:2) gewonnen wurde. Nach diesem Spiel war klar, dass es im weiteren Turnier-Verlauf nicht mehr nur ums "Mithalten" gehen sollte…

In der letzten Begegnung des ersten Turnier-Tages wurde nach souveräner Leistung ein glatter 7:2-Sieg (6:2/1:0) gegen den ECDC Memmingen eingefahren, so dass jeder die zum Tagesabschluss bestellte Runde Pizza genießen konnte.

 

Nach einer kurzen Nacht und morgendlichem Kurpfälzer Wintereinbruch traf man sich am Montag um 08.00 Uhr zur nächsten Partie gegen die Jungadler des Eishockeyleistungszentrums Mannheim. Leider verschliefen die Young Grizzlys die erste Halbzeit komplett und mussten eine 0:3-Niederlage hinnehmen. Die zweite Hälfte verlief knapper - die Mannschaft spielte zunächst eine 2:0-Führung heraus, welche die Jungadler aber egalisieren konnten. Eines der Tore "fiel" nach Ansicht der Schiedsrichter kurz vor Schluss, war eigentlich gar keins und so hatte dieses Turnier sogar ein Phantom-Tor. Am Ende stand daher ein 2:2 auf dem Spielbericht.

 

Der nächste Gegner war nach fast 4-stündiger Unterbrechung die Ice Hockey Academy. Nun zeigten sich die Wolfsburger nach zwischenzeitlichem Winterspaziergang wieder hellwach und siegten in der Gesamtwertung mit 8:3 (4:1/4:2).

 

Mit dem Ehrgeiz, nun eine richtig gute Platzierung erreichen zu können, wurden im letzten Spiel gegen die Aibdogs aus Bad Aibling nochmals alle Kräfte mobilisiert. Das war gegen einen bissigen Gegner, nach zwei fordernden Turniertagen und bei nachlassender Konzentration gar nicht so einfach und die Partie verlief daher äußerst knapp. Nach 40 Minuten stand aber doch ein 3:2-Sieg (2:1/1:1) und somit 4 Punkte auf der Habenseite.

Captain mit dem Pokal Captain mit dem Pokal

Bei der nachfolgenden Siegerehrung blieb es bis zum Schluss spannend und als Mannschaftsführer Nicklas Müller den Pokal für den 2. Platz der Grizzlys aus Wolfsburg in Empfang nehmen durfte, kannte der Jubel keine Grenzen.

 

Fazit:

Die Teilnahme an diesem professionell organisierten Turnier war zum Jahresabschluss ein tolles Erlebnis für die Mannschaft sowie die mitgereisten Eltern.

Der beeindruckende 2. Platz zeigt, dass sich die Mannschaft im Verlauf der bisherigen Saison gut entwickelt hat und man den Vergleich auch über die Landesgrenze hinweg nicht zu scheuen braucht. (ng)

 

Für die Young Grizzlys Wolfsburg spielten:

TW: Leon Grothe, Lars Finke

Spieler: Fine Raschke, Annika Wegner, Paul Sadowski, Ruwen Schumann, Christian Eifert, Kai Klassen, Brian Westerkamp, Fynn Schierbaum, Nicklas Müller, Viktor Persson, Daniel Herklotz, Luca Day, Titan Gräve, Lukas Martinez, Steven Raabe, Lukas Kleineidam

Trainer: Roland Flöss

Knaben verteilen vor der Weihnachtspause keine Gastgeschenke

Adendorfer EC im Rückspiel 8:1 besiegt

14.12.2014

Das letzte Punktspiel in der Niedersachsenliga im Jahr 2014 bestritten die Knaben der Young Grizzly Adams am Sonntagvormittag gegen die früh angereiste Mannschaft aus Adendorf. Die Grizzlies mussten dieses Mal auf Annika Wegner, Viktor Persson und Steven Raabe verzichten, dafür wirkte Fynn Schierbaum wieder mit. Zudem durfte Kleinschüler Nils Wegner das erste Mal in dieser Saison die U 14 unterstützen. Nach temporeichem, streckenweise aber zerfahrenem Spiel blieben die 3 Punkte nach einem 8:1 (3:0/3:0/2:1) in der Wolfsburger Eis-Arena.

Nachdem die Mannschaften nach dem Start-Bully loslegen konnten, sorgte der Adendorfer EC mit einem kurz nach Beginn gegen die Latte vom EHC-Gehäuse springenden Puck für das frühzeitige „Hallo, wach?“ in den Reihen der Young Grizzlies. Das Spiel nach vorne lief in der Folge gut und der EHC baute im Drittel des AEC ordentlich Druck auf, welcher erstmalig in der 3. Minute mit einem Abstauber-Tor durch Stürmer Ruwen Schumann belohnt wurde. Danach erhöhten im jeweiligen 5-Minuten-Abstand Kai Klassen und Titan Gräve zum 3:0-Pausenstand.

Das 2. Drittel verlief ähnlich, die Young Grizzlies zeigten den Heidschnucken die Zähne und gingen bissig in die Zweikämpfe. Trotzdem gelang es dem Gegner immer mal wieder, sich zu befreien und durch Einzelaktionen die EHC-Goalies Lars Finke und Leon Grothe in Bedrängnis zu bringen. Diese ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen und hielten ihren Kasten sauber. In der 24. Minute erzielte wiederum Ruwen Schumann bei eigener Unterzahl das 4:0; das 5:0 und 6:0 fiel durch die ersten Tore von Debütant Nils Wegner. Glückwunsch dazu!

Der Schlussabschnitt allerdings verlief ohne Notwendigkeit unkoordinierter und es schlichen sich zahlreiche Fehlpässe in den Reihen des Gastgebers ein. Zwar gelang Titan Gräve zwei Minuten nach Wiederanpfiff das 7:0, im weiteren Verlauf des Drittels klappte das Zusammenspiel auf Seiten des EHC aber nicht immer wie gewünscht und so konnten im Ansatz gute Angriffe nicht präzise genug zum Abschluss gebracht werden. Die Young Grizzlies schafften es zudem nicht, drei Überzahlspiele nach Strafen gegen den AEC in zählbaren Erfolg umzumünzen und gerieten bei eigener Überzahl sogar selbst unter Druck. Nachdem Ruwen Schumann in der 58. Minute auf 8:0 erhöht hatte, kassierten die Gastgeber daher 19 Sekunden vor Schluss das einzige Gegentor durch einen Shorthander zum Endstand von 8:1.

Goalies nach getaner Arbeit Goalies nach getaner Arbeit

Fazit: Mit einem in der Gesamtbetrachtung souveränen Heimsieg geht die Mannschaft in die anstehende Weihnachtspause, bevor sie am 27.12.2014 die Reise zum Einladungsturnier nach Mannheim antritt. Es bleibt, den Mädels und Jungs dafür viel Spaß, sportlichen Erfolg und eine gesunde Rückkehr zu wünschen! (ng)

Kein Happy End in heimischer Eis-Arena

10:7 Sieg gegen REV-Bremerhaven sowie 2:5 Niederlage gegen die Hamburg Freezers

Freitagabend gegen die Fischtown Pinguins Freitagabend gegen die Fischtown Pinguins

05./07.12.2014

Endlich mal wieder zu Hause übers Eis flitzen – und dann gleich an einem Doppelspieltag! Am vergangenen Wochenende waren mit den Partien gegen den REV Bremerhaven am Freitagabend sowie am Sonntagvormittag gegen die Hamburg Freezers zwei Begegnungen für die U 14 Knaben angesetzt. Diese sollten sehr unterschiedlich verlaufen, sowohl vom Spielverlauf als auch vom Ergebnis her.

Am Freitag um 19.30 Uhr war Anpfiff gegen die Pinguine aus Bremerhaven. Die Young Grizzly Adams mussten in beiden Spielen weiterhin verletzungsbedingt auf Fynn Schierbaum verzichten.

Das Spiel begann munter und zur Hälfte des ersten Drittels stand es nach drei Treffern von Steven Raabe (2) und Nicklas Müller sowie dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch den REV 3:1. Den Schlusspunkt im ersten Abschnitt bildete ein Powerplay-Tor; wiederum durch Steven Raabe. Die Defensivarbeit wurde aufmerksam erledigt und Goalie Lars Finke konnte sich ein ums andere Mal durch Paraden auszeichnen, so dass die Gastgeber mit einem 4:1-Vorsprung in die Kabine gehen konnte. Alles gut - konnte man meinen…

Im zweiten Drittel stellte sich allerdings schnell heraus, dass die Gäste aus Bremerhaven nicht vorhatten, sich so leicht geschlagen zu geben und zeigten der Heimmannschaft dies relativ früh sehr deutlich. So erzielten die Pinguine bereits in der 22. Spielminute den 4:2-Anschlusstreffer durch einen Shorthander und nur wenige Minuten später wurde ein Powerplay zum 4:3 genutzt. Damit verloren die Young Grizzlies in der Folge unnötigerweise zusehends die Übersicht und Kontrolle über das Spiel und der REV war mit seiner Strategie, sich aufs Kontern zu verlegen, höchst erfolgreich, erzielte zwei weitere clevere Tore zur 4:5-Führung und drehte damit das Ergebnis. Lediglich ein weiteres Tor durch Steven Raabe in der vorletzten Spielminute des Mittelabschnittes verhinderte einen Rückstand und so konnte man wenigstens mit einem 5:5 Unentschieden zur Pausenansprache durch das Trainerduo Andreas Henkel/Sascha Genze gehen. Klar war, dass man im verbleibenden Drittel von der Strafbank wegbleiben musste, um wieder in die Erfolgsspur zu gelangen.

Aber auch in den letzten 20 Minuten tat sich die Heimmannschaft schwer mit den taktisch gut eingestellten und flinken Gästen. Auch Steven Raabes Treffer in der 43. Minute zum 6:5 brachte keine Sicherheit, da die Pinguine bereits kurze Zeit später wieder ausglichen. Erst das 7:6 durch Viktor Persson in der 46. Minute ließ die Grizzlies wieder selbstbewusster auftreten und das folgende 8:6 durch Daniel Herklotz sowie das 9:6 durch Kai Klassen rückte die Siegerstraße wieder in greifbare Nähe. Der REV wehrte sich allerdings weiter gegen die drohende Niederlage und setzte mit seinem letzten Tor zum 9:7 noch mal ein Zeichen. Hier war dem auffälligsten Stürmer der Gäste ein toller Alleingang durch die Reihen der EHC-Spieler gelungen, bevor er den Puck im Gehäuse von Lars Finke unterbringen konnte. Das durch Kai Klassen 2 Minuten vor Spielende erzielte letzte Tor stellte schließlich den Endstand zum 10:7 (4:1/1:4/5:2) her und so konnten die Young Grizzly Adams das Spiel trotz ihrer bisher schwächsten Saisonleistung letztendlich doch zu ihren Gunsten entscheiden.

 

Am Sonntagmorgen durfte man daher nach der mäßigen Leistung aus dem Freitagsspiel gespannt sein, wie sich die Knaben gegen die Hamburg Freezers und damit den ärgsten Konkurrenten um die Tabellenführung in der Niedersachsenliga präsentieren würden. Um 9.00 Uhr wurde die Partie in der heimischen Eis-Arena angepfiffen und es sollte sich ein abwechslungsreiches und spannendes Eishockeyspiel entwickeln.

 

Im Anfangsdrittel versuchten die Gäste aus Hamburg geschickt, ihre Schnelligkeit und körperliche Präsenz auf dem Eis zu ihrem Vorteil zu nutzen. Allerdings waren es diesmal die Grizzlies, die etwas gegen das spielerische Übergewicht des Gegners hatten. Die Mannschaft zeigte sich stark verbessert, stellte sich dabei hoch motiviert den wütenden Freezers-Angriffen entgegen und zwang den Gegner so zu Fehlern. Die Torchancen der Gäste wurden entweder durch die EHC-Verteidigung oder den gut aufgelegten Goalie Leon Grothe vereitelt, die Stürmer verlegten sich zunächst aufs Konterspiel und halfen mit, die Ordnung im eigenen Drittel aufrecht zu erhalten. Leider gelang es den Freezers aber in der 12. Spielminute doch, bei eigener Unterzahl die Führung zum 0:1 zu erzielen. In der 19. Spielminute erhöhten die Gäste durch ein weiteres Tor und so ging das erste Drittel mit 0:2 verloren.

 

Nach der Pause war klar, dass nur ein schnelles Anschlusstor die Chance auf einen Sieg wahren konnte. Die Freezers kamen nun nicht mehr ganz so druckvoll in das EHC-Drittel und es war Steven Raabe, der es sich in der 24. Minute nach schönem Pass von Fine Raschke nicht nehmen ließ, den Hamburger Goalie mit einem sehenswerten Schlenzer zum 1:2 zu überlisten. Dadurch aufgerüttelt konnte sich die Heimmannschaft ein Chancenplus erarbeiten und der Wille, das Spiel nicht verloren zu geben, war deutlich zu spüren. Nur gerecht war somit der Ausgleich zum 2:2 in der 32. Spielminute, wiederum erzielt von Steven Raabe nach Zuspiel von Daniel Herklotz. Die Gastgeber waren also wieder am Drücker, den Freezers aber war anzumerken, dass sie nicht denselben Fehler wie im Hinspiel machen und den Gegner ins Spiel kommen lassen wollten. So wurde der Druck auf den EHC wieder erhöht und nachdem die Grizzlies sich fast nur noch durch Icing aus dem eigenen Drittel befreien konnten, fiel in der vorletzten Minute des Mittelabschnittes das 2:3 für die Gäste. Obwohl der Puck eigentlich schon vom Goalie gesichert war, übersahen die Schiedsrichter das Nachstochern des Hamburger Spielers und das Spielgerät glitt irgendwie über die Linie und der Treffer zählte.

Zwischenzeitlicher Ausgleich zum 2:2 Zwischenzeitlicher Ausgleich zum 2:2

Im Schlussabschnitt ließen die Gastgeber in den ersten zehn Minuten leider drei hochwertige Torchancen in Form von Alleingängen auf den gegnerischen Kasten ungenutzt. Zum Ende der Begegnung hin schnürten die Freezers die Grizzlies wiederum im EHC-Drittel ein und obwohl den Gästen sicherlich nichts geschenkt und tapfer weiter gekämpft wurde, fielen in der 57./58. Minute zwei weitere Tore zum 2:5-Endstand (0:2/2:1/0:2) für die Gäste aus Hamburg. Damit war die erste Saisonniederlage für die U 14 Knaben besiegelt.

Fazit des Wochenendes: Nach dem Spiel am Freitag gegen den REV Bremerhaven, welches trotz schwacher Gesamtleistung noch gewonnen werden konnte, zeigte sich die Mannschaft am Sonntag auf jeden Fall verbessert und war wieder mit Herzblut bei der Sache. Die Niederlage war sicherlich vermeidbar, die 3 Punkte für die Gäste aber trotzdem nicht unverdient. Fakt ist, dass jedes Spiel von Beginn an neu gespielt werden muss und kein Gegner etwas zu verschenken hat. Also heißt es, sich nicht auf den bisher verdienten Lorbeeren ausruhen zu können, sondern kontinuierlich weiter arbeiten und kämpfen zu müssen. (ng)

Torfestival an der Ostsee zum Abschluss der Hinrunde

30:0 Sieg bei den Timmendorfer Beach Boys

Den Gegner im Blick Den Gegner im Blick

29.11.2014

Am ersten Adventswochenende stand für die Knaben der Young Grizzly Adams das Auswärtsspiel in Timmendorf auf dem Plan. Die bisherigen Ergebnisse und ein Blick auf die Tabelle ließen im Vorfeld bereits vermuten, dass die Mannschaft des EHC als klarer Favorit in die Partie gehen würde, am Ende aber zeigte sich doch ein deutlicher Klassenunterschied. So war es nur verdient, dass sich fast jeder EHC-Spieler in die Torschützenliste eintragen durfte und das Spiel letztendlich 30:0 (4:0/16:0/10:0) gewonnen wurde – bei einer besseren Chancenverwertung hätte das Ergebnis sogar noch höher ausfallen können.

 

Gleich von Beginn an zeigte sich, in wessen Drittel die Begegnung stattfinden würde und die Mannschaft des EHC erarbeitete sich ein deutliches Chancenplus. Nur der Abschluss wurde anfangs nicht konsequent genug gesucht und daher scheiterten die Young Grizzlies zunächst zu häufig am zweifellos gut aufgelegten Timmendorfer Goalie oder aber der eigenen fehlenden Entschlossenheit. So ging das erste Drittel mit 4:0 an das Team von Andreas Henkel.

 

Im Mitteldrittel gingen die Grizzlies um einiges aufgeweckter aufs Eis und setzten mit etlichen sehenswerten, schnellen Spielzügen die Gastgeber enorm unter Druck. Der Lohn dafür waren 6 weitere Tore in den ersten 7 Spielminuten. Auch eine darauf folgende Auszeit von Seiten des Timmendorfer Trainers konnte die weiteren Einschläge im Kasten der Heimmannschaft nicht verhindern, denn der EHC spielte weiter gnadenlos in Richtung des gegnerischen Gehäuses. So fielen die Tore im Minutentakt und am Ende des zweiten Drittels stand es bereits 20:0. Die EHC-Goalies konnten das Spielgeschehen meist entspannt verfolgen. Seltene Angriffsversuche wurden entweder durch die stets hellwache Verteidigung abgefangen oder eben durch unsere souveränen Torhüter entschärft.

 

Auch im letzten Spielabschnitt waren die Young Grizzlies wild entschlossen, noch etwas für die Aufbesserung des Torverhältnisses zu tun und nahmen die freundlichen Gastgeschenke der mittlerweile wehrlosen Timmendorfer Mannschaft an. Der muntere Torreigen setzte sich fort und so konnten schließlich noch einmal 10 Tore auf der Habenseite verbucht werden. Endergebnis 30:0.

 

Torschützen: Steven Raabe (9), Nicklas Müller (5), Daniel Herklotz (3), Michael Kelm (3), Titan Gräve (3), Viktor Persson (2), Ruwen Schumann (2), Jason Ristok (2), Fine Raschke (1)

 

Goalies: Leon Grothe, Lars Finke

 

Fazit: Höchster Saisonsieg, erster Shutout und eine blütenreine Weste zum Ende der Hinrunde. 18 Punkte aus 6 Spielen sowie die Tabellenführung sind der Lohn der Mühen und ein großes Lob an die gesamte Mannschaft wert!

Nun heißt es mutig weiter kämpfen, um auch die anstehende Rückrunde erfolgreich zu meistern. Dabei warten bereits kommendes Wochenende mit dem REV Bremerhaven am Freitag und den Hamburg Freezers am Sonntag große Aufgaben auf die Mädels und Jungs. (ng)

Auswärts-Serie hat auch in Adendorf Bestand

8:2 - Sieg im Spiel gegen die Heidschnucken

Mit 3 Punkten im Gepäck die Heimreise antreten Mit 3 Punkten im Gepäck die Heimreise antreten

14.11.2014

Erneut ersatzgeschwächt mussten die Knaben der Young Grizzly Adams ihr Freitagabend-Spiel beim Adendorfer EC bestreiten. Trotz des Auftritts mit nur zwei Reihen gegen vier auf Seiten des Gegners konnte die bisherige Erfolgsserie auf fremdem Eis fortgesetzt und drei Punkte nach einem nie gefährdeten 8:2 Auswärtssieg (1:3/0:4/1:1) aus dem Adendorfer Walter-Maack-Eisstadion nach Wolfsburg mitgenommen werden.

 

Gleich zu Beginn des Spiels zeigte sich die spielerische Überlegenheit der Mädels und Jungs des EHC. So gab es viel Verkehr vorm Tor der Gastgeber und Kai Klassen nutzte in der 4. Spielminute beherzt die Gelegenheit, den Puck im Gehäuse des Gegners zum 1:0 unterzubringen. Wer jetzt allerdings meinte, das Torfestival beim Tabellenfünften der Niedersachsenliga könnte beginnen, sah sich zunächst getäuscht, denn fast im Gegenzug egalisierte der AEC die Gästeführung und erzielte in der 5. Minute den 1:1- Ausgleich. Davon glücklicherweise wenig beeindruckt setzten die Grizzlys ihr druckvolles Spiel nach vorne weiter fort, konnten aber erst in der 15. Minute durch Nicklas Müller (Daniel Herklotz, Titan Gräve) auf 2:1 erhöhen. Nach weiterem Treffer durch Daniel Herklotz (Viktor Persson) ging man mit einer 3:1-Führung in die Drittelpause.

 

Im Mitteldrittel war klar, dass das Trainerduo Andrej Schuster/Sascha Genze in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben schien und die Mannschaft dementsprechend den Sack früh zu machen wollte. So erhöhte Daniel Herklotz nach sehenswertem Alleingang drei Minuten nach Wiederanpfiff auf 4:1. Gut 30 Sekunden später folgte bereits das 5:1 durch Verteidigerin Fine Raschke, die von der blauen Linie mit einem strammen Schuss einfach mal abzog, so den AEC-Goalie überraschte und ihr erstes Saisontor erzielen konnte. Glückwunsch dazu! In der 29. Spielminute brachte eine 2-auf-1-Situation, in welcher Kai Klassen mustergültig durch Titan Gräve bedient wurde, den nächsten Treffer zum 6:1 und Jason Ristok setzte 5 Minuten vor Ende des Drittels den Schlusspunkt, indem er nach schöner Kombination mit Nicklas Müller auf 7:1 erhöhte.

 

Das letzte Drittel startete mit einem Gegentreffer der Heidschnucken, wobei der Puck unglücklich vom Schlittschuh eines eigenen Spielers zum 7:2 ins Tor der Grizzlys abgefälscht wurde. Kurze Zeit später aber konnte Nicklas Müller auf Vorarbeit von Fine Raschke und Titan Gräve auf 8:2 erhöhen und damit vorzeitig den Endstand herstellen. In den letzten zehn Drittel-Minuten wurde dann die Führung souverän verwaltet - sicherlich auch um die verbliebenen Kräfte zu sparen.

 

Fazit: Wie bereits beim Sieg in Bremerhaven war die Mannschaft in der Lage, personelle Ausfälle durch Mannschaftsgeist und spielerischen Verstand auszugleichen. Auch unsere Goalies Justin Kroll und Leon Grothe konnten sich im Spiel nach souveräner Leistung ein ums andere Mal auszeichnen und ließen keine weiteren Gegentreffer zu. Lohn der Mühen ist erneut Platz 1 in der Tabelle.

 

In zwei Wochen heißt der nächste Gegner SG Timmendorf/Hamburg Musketeers und es bleibt zu hoffen, dass bei der Reise an die Ostsee die heute ausgefallenen Spieler wieder dabei sein können. (ng)

Souveräner 14:2 Sieg der Knaben in Bremerhaven

01.11.2014

Bedingt durch die Herbstferien reisten die Knaben mit einem Minikader von nur zehn Feldspielern und zwei Torleuten in den hohen Norden zum REV Bremerhaven. Danke vorab für den sehr kurzfristigen Einsatz an "Hochspieler" Nikita Kähm! Keeper Lars Finke sah sich schon im "Plan B" als Stürmer aufs Eis gehen.

 

Das Spiel gestaltete sich in den ersten Minuten recht offen mit Chancen auf beiden Seiten. Doch spätestens nach 15 Minuten, als Fynn Schierbaum zum 3:0 einnetzte, ließen die Nordlichter die Köpfe hängen und uns gewähren. Die ersten Tore fielen eigendlich immer nach dem gleichen Schema: Steven Raabe tanzte ein bis zwei Spieler aus- Pass auf den gut postierten Fynn - Schuss - Tor! Doch auch die Variante in umgekehrter Reihenfolge fand das Tor. Das sechste Tor, und somit den Pausenstand von 6:0 markierte der dritte Stürmer dieser Reihe, Jason . So stand es zur ersten Pause 6:0 für unsere Grizzlys.

 

Ab dem zweiten Drittel gesellten sich dann auch die Stürmer der anderen Reihe zu den Torschützen, so überwanden Viktor Persson und Nicklas Müller mit je zwei Treffern den REV-Torhüter. Das Spiel lief wie am Schnürchen, die Stürmer hatten sichtlich Spaß an dem Spiel. Sie wirbelten und zauberten, dass sie mitunter vergasen, die Verteidiger einzubinden. Das änderte sich im letzten Drittel etwas und Annika Wegner gab als Bluelinerin ihre Visitenkarte ab und traf in Überzahl.

 

Unsere Keeper Leon Grothe und Lars Finke hüteten jeweils 30 Minuten ihr Gehäuse stark und brachten die gegnerischen Angreifer bei dem ein oder anderen Break zur Verzweifelung. Das das Spiel in den letzten 20 Minuten aufgrund der Torüberlegenheit unserer Grizzlys an Dynamik verlor ist nachvollziehbar. So plätscherte das Spiel so dahin und das letzte Drittel endete gar 2:2.

 

Unsere Torschützen: Fynn (5), Steven, Jason, Viktor, Nicklas (je 2), Annika (1)

(rra)

Tabellenführung nach packendem Kampf zurückerobert

7:6 Auswärts-Sieg gegen starke Hamburg Freezers

Torraumszene vorm Hamburger Gehäuse Torraumszene vorm Hamburger Gehäuse

26.10.2014

Um es vorwegzunehmen - das Spiel am vergangenen Sonntag um 12:45 Uhr in Hamburg-Stellingen war keins für schwache Nerven und die U-14 Mannschaft der Young Grizzly Adams tat alles dafür, dass es bis kurz vor Schluss spannend blieb. Letztendlich bescherte der unbedingte Siegeswille und ab dem 2. Drittel wiederum eine überaus starke Mannschaftsleistung den verdienten 7:6 Auswärts-Sieg (1:4/2:0/4:3) gegen den bisherigen Tabellenführer und wie erwartet starken Gegner der Hamburg Freezers.

 

Die Geschichte des ersten Drittels ist schnell erzählt. Unsere Mädels und Jungs begannen mit viel zu großem Respekt vor der körperlich präsenten Hamburger Mannschaft und so stand es bereits nach knapp 10 Minuten 0:4 durch schön herausgespielte Tore der Freezers-Spieler, eins davon im Powerplay. Die Gastgeber gingen dabei viel konsequenter zum Puck, suchten präziser den sofortigen Abschluss und setzten die Verteidigung der Wolfsburger permanent unter Druck. Die Young Grizzly-Mannschaft konnte keine Ordnung im eigenen Spiel herstellen und hatte alle Hände voll zu tun, die Angriffe des anscheinend übermächtigen Gegners zu unterbinden. Erst nach 15 Minuten fand sie besser ins Spiel und so stoppte Daniel Herklotz den Puck nach Befreiungsschlag eines Freezers-Spieler an der Bande und passte diesen zu Steven Raabe, welcher mit einem sehenswerten Treffer zumindest den Anschluss zum 1:4 erzielen konnte. Eine doppelte Überzahl und mehrere hochkarätige Chancen konnten die Young Grizzlys dann leider nicht in weitere Tore ummünzen und so ging es in die erste Pause, in welcher Trainer Andreas Henkel wohl die richtigen Worte fand, indem er an die eigenen Stärken appellierte.

 

Die Mannschaft kam folglich wie verwandelt aus der Pause ins zweite Drittel, spielte von Anfang an hoch aggressiv und schien entschlossen, den Freezers in diesem Spielabschnitt ihr Spiel aufzudrücken. Daniel Herklotz setzte daher bereits in der 21. Spielminute ein Zeichen und erzielte nach Alleingang den weiteren Anschluss zum 2:4. Es folgte ein Spiel, das ein Spiegelbild des ersten Drittels werden sollte. Für die YGA-Knaben ergaben sich etliche weitere Torchancen und die Wolfsburger Verteidigung stand jetzt sicher. Sie lief dabei den Hamburgern ein ums andere Mal den Puck ab und setzte für das Spiel nach vorne die richtigen Impulse. Das 3:4 durch David Gorski in der 28. Minute war dann Ausdruck des Willens, das Spielgerät im Gehäuse des gegnerischen Goalies unterbringen zu wollen. Es folgten weitere hart umkämpfte 12 Minuten im 2. Drittel mit einigen Strafen für beide Mannschaften. Die jeweiligen Überzahl-Spiele brachten dabei aber keine weiteren Tore und so endete das Mitteldrittel, in welchem die Wolfsburger spielerisch überlegen waren und cleverer spielten.

 

Klar war, dass die Mannschaft als Sieger vom Feld gehen würde, welche besser und konzentrierter in den Schlussabschnitt startet. Dieses Vorhaben untermauerten die Young Grizzlys damit, dass sie sofort wieder präsent waren, die Hamburger im Aufbauspiel früh störten und unter Druck setzten. Leider sorgte die mangelhafte Chancenverwertung zunächst für keinen weiteren zählbaren Erfolg und zudem führten in den folgenden Minuten einige zweifelhafte Schiedsrichter-Entscheidungen unnötigerweise zu Hektik auf dem Eis. So mussten die Wolfsburger den Ausfall ihres Verteidigers Ruwen Schumann nach hartem Check gegen die Bande verkraften und bei 4 gegen 4 fiel in der 46. Spielminute genau in der Drangphase der Wolfsburger die 3:5-Führung für die Freezers. Das wütende Anrennen der YGA-Stürmer wurde nicht belohnt und der gegnerische Goalie machte etliche klare Chancen mit sehenswerten Paraden zunichte. Als auch Fynn Schierbaum nach Stockschlag gegen den Hals verletzungsbedingt vom Feld musste, schien der Faden im Spiel der Wolfsburger gerissen und die Hamburger nutzten einen weiteren Alleingang in der 54. Spielminute zum 3:6. Sich auf der Siegerstraße wähnend rechneten die Hamburger wohl nicht mehr mit erneutem Widerstand der Young Grizzlys, hier vor allem in Person von Stürmer David Gorski. Dieser erzielte im direkten Gegenstoß in der 55. Minute das 4:6 sowie 90 Sekunden später das 5:6. Und da Grizzlys niemals aufgeben, kehrte Fynn Schierbaum zurück aufs Eis und markierte in der 58. Minute auf Zuspiel von Steven Raabe den hoch verdienten Ausgleich zum 6:6, was die Hamburger vollends aus dem Konzept brachte. Diese Verunsicherung nutzte in der vorletzten Spielminute wiederum unsere Nr. 18 David Gorski zum 7:6-Siegtreffer und setzte damit den eindrucksvollen Schlusspunkt in einer Partie, welche nach dem ersten Drittel schon verloren schien. Die letzten beiden Spielminuten spielte die Wolfsburger Mannschaft souverän herunter und auch 2 Auszeiten und eine kurz vor Ende kurioserweise stehengebliebene Uhr konnten nichts mehr am hart erkämpften Sieg der Wolfsburger ändern. Nach der Partie kannte der Jubel folglich keine Grenzen.

Jubel nach dem Sieg Jubel nach dem Sieg

Abschließend bleibt einer Mannschaft Respekt zu zollen, welche in einem bereits verloren geglaubten Spiel niemals aufgesteckt hat und durch den beispielhaften Willen zum Sieg und hervorragende Moral bewiesen hat, dass sie derzeit zurecht an der Spitze der Tabelle der Knaben-Niedersachsenliga steht.

 

In der kommenden Woche gilt es daher, dies in einem erneuten Auswärtsspiel gegen die Knaben A aus Bremerhaven zu untermauern. (ng)

Eindrucksvolle Mannschaftsleistung führt zum Erfolg im Derby

11:3 Auswärtssieg gegen den Eishockeynachwuchs Hannover

 

12.10.2014

Zu einer für hannoversche Verhältnisse ungewohnten Tageszeit war am Sonntag um 12.30 Uhr das zweite Spiel der Saison für die Young Grizzlys Knaben gegen den aus einer Kooperation der Hannover Indians und Langenhagen Jets bestehenden Eishockeynachwuchs Hannover angesetzt worden. Hierbei konnte die Wolfsburger Mannschaft erneut spielerisch überzeugen und mit dem Endergebnis von 11:3 (4:2/1:1/6:0) einen auch in dieser Höhe verdienten Auswärtssieg einfahren.

 

Nach dem hohen Sieg am vergangenen Wochenende hatte die Mannschaft von Andreas Henkel Selbstvertrauen für das anstehende und in der Vergangenheit sonst immer hart umkämpfte Derby getankt. Es sollte kein Zweifel aufkommen, dass der Schwung aus der letzten Partie unbedingt mitgenommen werden wollte und so ließen sich die Gäste nicht lange bitten und verschafften sich in der 2. Spielminute mit einer frühen 1:0-Führung durch Titan Gräve (Nicklas Müller) schnell Sicherheit auf dem Eis.

Konzentration vor dem Spiel Konzentration vor dem Spiel

Was folgte war ein sehenswertes Spiel auf ein Tor – das der Gastgeber - , bei dem die Mannschaften sich fast ausschließlich im Drittel des ENH befanden. Folglich erzielte Steven Raabe in der 5. Minute das 2:0, Daniel Herklotz kurz darauf mit einem Abstauber-Tor das 3:0. Das sich anschließende Powerplay der Gäste, für eine knappe Minute wurde sogar in doppelter Überzahl gespielt, konnte nicht für weitere Tore genutzt werden, so dass erst kurz vor der Pause David Gorski nach Zuspiel von Steven Raabe nochmals durchstartete und den Puck im Kasten des ENH-Goalie zum 4:0 versenken konnte. Leider wurde das Drittel nicht 100 % konzentriert zu Ende gespielt und so kassierte die Mannschaft in den verbleibenden 1:41 Minuten aus heiterem Himmel noch 2 unnötige Gegentore, eins davon in Unterzahl.

 

Im Mittelabschnitt galt es nun, den Gastgeber weiter auf Distanz zu halten und nicht wieder das zweite Drittel zu verschlafen. Allerdings spielte die Mannschaft des ENH bei diesem Vorhaben zunächst nur bedingt mit und kam mit viel frischem Wind aus der Kabine. In der Folge fand der Gegner gut in die Partie und die Mannschaft der Young Grizzlys konnte phasenweise nicht die nötige Ruhe und Ordnung ins eigene Spiel bringen. Folglich fiel nach Strafen für beide Mannschaften und somit vier zu vier Spielern auf dem Eis der Gegentreffer zum 4:3 - und nur noch ein Tor trennte die Hannoveraner Mannschaft vom Ausgleich. So wurde munter weiter hin und her gespielt mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten und etlichen Paraden beider Goalies. In der 31. Minute überrumpelte dann aber Young-Grizzly-Stürmer Titan Gräve nach trickreichem Pass von Nicklas Müller mit einem kuriosen Rückhandschuss den gegnerischen Torwart und netzte zum 5:3 ein. Dieser Treffer gab den Wolfsburgern wieder mehr Sicherheit im eigenen Spiel und so ging es ohne weitere Tore in die letzte Unterbrechung.

 

Im Schlussdrittel merkte man recht früh, dass die Gäste an die guten Leistungen aus dem ersten Abschnitt anknüpfen und den Sieg unbedingt einfahren wollten. Steven Raabe untermauerte diese Ambitionen nach 30 gespielten Sekunden und Zusammenspiel mit Daniel Herklotz und Fynn Schierbaum mit dem 6:3. Zudem ließ die solide Wolfsburger Verteidigung in der Folge die Angriffsbemühungen des ENH früh im Keim ersticken, indem man den Gegenspieler sofort und sehr früh störte und das eigene Spiel nach vorne trieb. Nach toller 2 auf 1-Situation markierte Fynn Schierbaum (Daniel Herklotz) das 7:3, wiederum Titan Gräve (Nicklas Müller) erhöhte in der 50. Spielminute auf 8:3 und Steven Raabes trockener Schuss ins rechte obere Eck des ENH-Kastens bedeutete das 9:3. Danach war die Moral der Hannoveraner gebrochen, so dass die Treffer zum 10:3 durch Titan Gräve (Fynn Schierbaum) und Daniel Herklotz zum 11:3 den Schlusspunkt in einem von spielerischer Überlegenheit der Young Grizzly Adams geprägten Niedersachsen-Derby bildeten.

Zufriedene Gesichter nach Auswärtssieg Zufriedene Gesichter nach Auswärtssieg

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass der Auftritt am Pferdeturm und die heute erneut gezeigte Leistung die Homogenität der Mannschaft belegen.

 

Durch den Sieg haben die Young Grizzlys zunächst die Tabellenführung in der Niedersachsenliga übernommen. In zwei Wochen steht das nächste Auswärtsspiel in Hamburg-Stellingen an. Es gilt dann in einem sicher heiß umkämpften Match gegen starke Hamburg Freezers zu versuchen, den guten Platz in der Tabelle zu verteidigen bzw. auszubauen. (ng)

Torreicher Saisonauftakt der U 14 Knaben

Erstes Bully der Saison 2014/2015 Erstes Bully der Saison 2014/2015

14:8 Sieg gegen Molot EC

 

05.10.2014

22 Tore im ersten Spiel der Young Grizzly Knaben gegen den Molot EC – was kann man sich als Zuschauer denn mehr wünschen? 14:8 (5:2/3:4/6:2) besiegte die hoch motiviert auftretende Mannschaft von Andreas Henkel die Hamburger Gäste, wobei erwähnenswert ist, dass es deren Nr. 8 gelang, alle acht Tore gegen die Grizzlys zu erzielen.

 

Das erste Drittel startete furios und nach 30 Sekunden stand es durch einen Treffer von Fynn Schierbaum bereits 1:0 für die Heimmannschaft. Diese sehenswert herausgespielte Führung wurde allerdings nach weiteren 34 Sekunden durch das erste Tor von Michael Bartuli ausgeglichen. Im Verlauf des Spielabschnitts ging es munter weiter und durch die Tore von Steven Raabe (2:1), Daniel Herklotz (3:1/4:1) und Jason Ristok (5:2) sowie weiteren guten Chancen auf der einen und schönen Paraden unseres Goalies Lars Finke auf der anderen Seite ging man mit einer vermeintlich beruhigenden Führung in die erste Pause.

 

Das zweite Drittel begann ebenso tempo- und torreich wie bereits das erste. Daniel Herklotz fasste sich ein Herz und erzielte in der 21. Minute das 6:2, Steven Raabe erhöhte nach schönem Spielzug auf 7:2. Danach verloren die Young Grizzlys leider ein wenig den roten Faden und den Molot-Spieler mit der Nr. 8 zu oft aus den Augen. Dieser entwischte ein ums andere Mal und spielte bei etlichen Alleingängen seine Schnelligkeit aus, so dass das Ergebnis nach zwischenzeitlichem 8:4 (David Gorski) zum Ende des Spielabschnitts nur noch 8:6 lautete und der komfortable Vorsprung geschmolzen war.

In der Pause war nun Aufbauarbeit zu leisten, welches dem Trainer eindrucksvoll gelang.

Shake-hands nach fairem Spiel Shake-hands nach fairem Spiel

Im Schlussdrittel besannen sich die Young Grizzlys wieder auf ihre Stärken und stellten nach druckvollem Spiel und spielerischer Überlegenheit mit weiteren Toren von Daniel Herklotz, Steven Raabe (3), Ruwen Schumann und Kai Klassen den 14:8-Endstand her.

 

Als Fazit bleibt, dass unserer neu formierten U14-Mannschaft nach einem fairen Spiel mit zahlreichen sehenswerten Toren ein guter Start gelungen ist, bei welchem die geschlossene Mannschaftsleistung im Vordergrund stand.

Kommendes Wochenende geht es zum Auswärtsspiel nach Hannover an den Pferdeturm. Dort wartet wie immer ein schwerer Gegner, für den die Kräfte nun neu gebündelt werden müssen. (ng)

Bambini A

14.01. Weißwasser
1S 0U 4N, Platz 8

15.01. Molot
2S 1U 2N

22.01. Heimturnier
3S 2U 0N

28./29.01. Augsburg

04.02. Bremerhaven
4S 1U 0N

12.02. Wedemark
4S 0U 1N

25.02. HH-Farmsen
4S 0U 1N

12.03. Adendorf
6S 0U 0N

01.04. GASAG Cup Berlin

 

Bambini B

14.01. Timmendorf
0S 0U 5N

21.01. Braunlage
2S 2U 1N

05.02. HH/Molot
1S 1U 3N

19.02. Heimturnier
2S 1U 2N

04.03. HH/Musketeers
2S 0U 3N

11.03. Salzgitter
2S 3U 0N

Bambini C

15.01. Adendorf
0S 0U 6N

28.01. Bremerhaven
0S 1U 4N

05.02. Adendorf
1S 1U 4N

11.02. Hannover
2S 2U 1N

18.02. HH-Farmsen
0S 1U 4N

18.03. Heimturnier
1S 0U 4N

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