U11 der Young Grizzlys überzeugt mit geschlos­senem Mannschaftsauftritt

26.09.2026 – Bären­bande liefert gegen die Hamburg Sailors eine konzen­trierte Defen­siv­leis­tung ab

Am Samstag, den 26. September 2026, empfingen die U11-Klein­schüler der Young Grizzlys Wolfsburg die Hamburg Sailors zum Ligaspiel in der heimi­schen EisArena. Nach dem gelun­genen Saison­auf­takt wollten die Wolfs­burger an die positiven Eindrücke der Vorwoche anknüpfen und die Fortschritte aus den Trainings­ein­heiten erneut auf dem Eis zeigen.

Die Voraus­set­zungen auf Wolfs­burger Seite waren dabei hervor­ra­gend: Das Trainer­team um Head Coach Maik Sanften­berg konnte aus dem Vollen schöpfen. Alle Spieler waren gesund, hatten in den vergan­genen Wochen intensiv trainiert und so stand die maximale Spieler­an­zahl für die Partie im Aufgebot. Die Gäste aus Hamburg waren dagegen lediglich mit der Mindest­ka­der­stärke angereist. Dennoch war klar, dass die Sailors als bekann­ter­maßen starker Gegner keines­falls unter­schätzt werden durften.

Erstes Drittel: Konzen­triert zum Erfolg

Trotz der unter­schied­li­chen Kader­größen entwi­ckelte sich zu Beginn ein weitge­hend ausge­gli­chener Schlag­ab­tausch. Beide Mannschaften erspielten sich gute Torchancen und suchten konse­quent den Weg zum gegne­ri­schen Tor. Die Begegnung war von hohem Einsatz und viel Bewegung geprägt. Mit zuneh­mender Spiel­dauer gelang es den Young Grizzlys jedoch immer besser, ihre Chancen zielstrebig heraus­zu­spielen und gleich­zeitig defensiv konzen­triert zu arbeiten. Die Bären­bande ließ sich auch unter Druck nicht aus der Ruhe bringen und belohnte sich für ihren engagierten Auftritt mit dem Gewinn des ersten Drittels.

Zweites Drittel: Die Breite des Kaders macht sich bemerkbar

Mit der nächsten Spiel­feld­ver­grö­ße­rung und den verän­derten Reihen wurde deutlich, welchen Einfluss die Kader­breite auf den Spiel­ver­lauf haben kann. Die Young Grizzlys konnten ihre Kräfte gut einteilen, blieben laufstark und erspielten sich zunehmend mehr Torchancen. Besonders erfreu­lich war dabei die geschlos­sene Defen­siv­ar­beit. Alle Wolfs­burger Klein­schüler betei­ligten sich konse­quent an der Rückwärts­be­we­gung und unter­stützten sich gegen­seitig. So gelang es der Mannschaft, die eigene Offensive weiter anzukur­beln, ohne die defensive Ordnung aus den Augen zu verlieren. Die größere Zahl an Torchancen schlug sich auch im Spiel­ge­schehen nieder. Die Young Grizzlys nutzten ihre Möglich­keiten und entschieden damit auch den zweiten Abschnitt für sich.

Drittes Drittel: Auch über die gesamte Eisfläche souverän

Im Schluss­drittel ging es schließ­lich im Format 5 gegen 5 über die gesamte Eisfläche weiter. Nun machten sich die unter­schied­li­chen Kader­größen besonders bemerkbar. Während die Hamburger mit ihren Kräften haushalten mussten, konnten die Wolfs­burger weiterhin mit viel Energie agieren. Die Bären­bande blieb auch in dieser Phase konse­quent und zeigte, dass sie nicht nur offensiv Akzente setzen, sondern auch defensiv geschlossen auftreten wollte. Selbst in Unterzahl gelang es den Young Grizzlys, gefähr­liche Angriffs­si­tua­tionen zu kreieren und sich Torchancen zu erarbeiten. Die Straf­zeiten waren dabei auch Ausdruck des engagierten Einsatzes in den Zweikämpfen und des hohen Anspruchs, dem Gegner möglichst wenig Raum zu lassen.

So sicherten sich die Wolfs­burger auch den dritten Drittel­ab­schnitt und rundeten damit einen überzeu­genden Mannschafts­auf­tritt ab.

Nach dem Schluss­pfiff gehörte der Moment zunächst dem sport­li­chen Mitein­ander: Die Spieler bedankten sich mit den tradi­tio­nellen Handshakes bei ihren Gegnern und den Schieds­rich­tern. Anschlie­ßend richtete sich die Bären­bande mit der mittler­weile obliga­to­ri­schen Raupe auf dem Eis an die anwesenden Fans und Eltern, die das Team lautstark unter­stützt hatten. Zum Abschluss warteten die wohlver­dienten Hotdogs auf alle Spieler – ein gemüt­li­cher Ausklang nach einem inten­siven Eishockeymorgen.

Trainer-Fazit

Head Coach Maik Sanften­berg zeigte sich mit dem Auftritt seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Hamburg ist immer ein starker Gegner, den man zu keinem Zeitpunkt auf die leichte Schulter nehmen darf. Umso zufrie­dener bin ich mit der Leistung unserer Kids heute. Von Beginn an war eine konse­quente Arbeit mit und ohne Scheibe zu erkennen. Besonders hervor­heben möchte ich heute die Arbeit gegen die Scheibe und den Einsatz in der Rückwärts­be­we­gung. Die Jungs haben fürein­ander gearbeitet, Verant­wor­tung übernommen und defensiv sehr konse­quent agiert. Genau diese Einstel­lung und Bereit­schaft wollen wir auch in den kommenden Spielen sehen.“

Ausblick: Nächste Heraus­for­de­rung am Pferdeturm

Viel Zeit zum Durch­atmen bleibt der U11 nicht. Bereits am Sonntag, 4. Oktober 2026, steht die nächste Begegnung auf dem Programm. Dann reisen die Young Grizzlys nach Hannover und treffen im Stadion am Pferde­turm auf die ESG Hannover. Dort wartet eine anspruchs­volle Aufgabe gegen eine der Top-Mannschaften Norddeutsch­lands. Spieler, Trainer­team und Fans dürfen gespannt sein, wie sich die Bären­bande bei dieser nächsten Stand­ort­be­stim­mung präsen­tiert und ob sie ihre zuletzt gezeigte Entwick­lung bestä­tigen kann.

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