Nerven­kitzel-Heimspiel unserer Spiel­ge­mein­schaft im Eissta­dion am Wurmberg

20.12.2025: Nerven­kitzel für unsere U13 Spiel­ge­mein­schaft am Wurmberg

Während Kaffee und Kuchen sowie belegte Brötchen in der Küche vorbe­reitet wurden, machte sich unser Team um Trainer Emanuel mit dem Warm-up heiß auf die zweite Begegnung gegen die Piranhas aus Rostock. In der Orga musste man sich für das erste Heimspiel in der Eishalle am Wurmberg erst einmal orien­tieren, die Mikro­fon­technik zickte herum und der Drucker brauchte einen Schubser. Ein holpriger Start in den Tag.

Zu allem Überfluss reisten die Hanse­städter mit roten Trikots an, und so standen sich die Teams, beide in Rot, auf dem Eis gegenüber. Schnell wurde Abhilfe geschaffen – eine Alter­na­tive, mit der sich auch die Unpar­tei­ischen zufriedengaben.

Um 7:00 Uhr ertönte der Pfiff zum ersten Drittel, und auch für unsere Spiel­ge­mein­schaft begann die Begegnung holprig. Es gab klare Ansagen vom Trainer: wach bleiben, in die Zweikämpfe reingehen, nach vorn spielen und laufen, laufen, laufen. Im ersten Drittel wurde dies nicht so richtig umgesetzt, und das Ergebnis zeigte deutlich, dass unsere Kufen­cracks sich noch mehr reinhängen mussten. Mit einem Rückstand von 0:3 ging es in die Kabine. Die Stimmung war angespannt. Aber Emanuel machte deutlich, dass ein Spiel 60 Minuten dauert und noch alles möglich ist.

Also Mund abwischen und weiter­kämpfen. Das zweite Drittel hatte es in sich – es wurde körper­lich. Die Gäste spürten, dass unsere Kids sich nicht geschlagen geben würden. In einer doppelten Überzahl kam unsere Spiel­ge­mein­schaft mit dem 2:4 zum Anschluss. Ob es Frust war oder die Anstren­gung, die allen ins Gesicht geschrieben stand – plötzlich flogen, ungesehen von den Schiris, die Fäuste, und nach einem Cross-Check gab es schließ­lich für die Piranhas eine Disziplinarstrafe.

Während der zweiten Drittel­pause wurden die Köpfe unserer Kinder wieder frei – wenn alle kämpfen, macht das mental noch einmal ganz viel in jedem Einzelnen. Man hatte es schon im Hinspiel geschafft. Was also im Kopf passiert, passiert auch auf dem Eis. Der Jagdmodus war einge­schaltet. Die letzten 20 Minuten auf der Uhr, eine Umstel­lung auf die Bestbe­set­zung in jeder einzelnen Reihe – und schon klingelte es im Kasten der Rostocker. Unser Mix-Team schoss sich zum Ausgleich. Die mitge­reisten Eltern und eisho­ckey­be­geis­terten Besucher machten von der Tribüne richtig Krach und feuerten ihr Team an.

Nerven­kitzel. Spannung. Und dann, 14 Sekunden vor Schluss, die Entschei­dung: der Gamewinner für unser Team. Der Jubel war unbeschreib­lich, ausge­lassen und herzlich.

Mit drei Siegen in Folge und hungrig nach mehr machten sich unsere Kinder bereits am Folgetag auf den Weg nach Adendorf.

Für unsere Spiel­ge­mein­schaft auf dem Eis: 

#1 Annabelle GERECKE (G), #30 Nova BARRENSCHEEN (G), #2 Emil TEBBJE, #3 Isabella SULO, #4 Collin WAGENKNECHT, #6 Besim KAYA #7 Jonas SIRUTIS, #9 Jamie FÜLLGRABE, #10 Nico LAMM, #12 Janis KÖBBEL, #14 Hanna Scharfe, #15 Lucas MORALES DOS SANTOS, #16 Isabell DOBERSTEIN, #17 Sofia UUSMESS, #18 Andrii POTAPENKO, #19 Tamino PUPELLO, #20 Till GRIMM, #21 Luis DOBERSTEIN